Fussball-Krimi am See

An der Fussball-Strasse am See spielen die regionalen 2.-Ligisten Rorschach, Goldach, Steinach und Arbon, die auch in der neuen Saison zu Derbies einladen.

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An der Fussball-Strasse am See spielen die regionalen 2.-Ligisten Rorschach, Goldach, Steinach und Arbon, die auch in der neuen Saison zu Derbies einladen.

Als ehemaliger FC-Goldach-Spieler sah ich eine spannende Endphase der Meisterschaft im Aufstiegs- und Abstiegskampf. Diepoldsau und St. Margrethen wollten nach oben, vier Teams kämpften gegen unten. Montlingen als Dritter schaffte das Kunststück, ohne Unentschieden durchzukommen, bei 15 Siegen und 7 Niederlagen. Die Aufsteiger Grabs und Steinach spielten gegenteilig. Während die Rheintaler mit nur zwei Punkten einen Negativ-Rekord aufstellten, zeigte Steinach eine starke Rückrunde und wurde mit dem 4. Rang belohnt, dank gutem Nachwuchs und Routiniers.

Für Arbon und Rorschach war es ungewohnt eine Abstiegsschlacht. In der Vorschlussrunde retteten sich die Thurgauer mit dem Sieg gegen die St. Galler. Rorschach litt an Heimschwäche und war daheim gegen Buchs gefordert. Der Verlierer musste absteigen, bei einem Unentschieden wäre der Krimi weitergegangen, dann hätten die Strafpunkte der drei punktgleichen Teams entschieden. Rorschachs Trainer und Spieler waren sich der prekären Situation bewusst, mit Disziplin und Kampfstärke wurde kurz vor Schluss der Sieg und Klassenerhalte sichergestellt.

Die Goldacher waren zu allem fähig. Gegen den Absteiger Buchs verloren sie beide Spiele, doch gegen die Spitzenteams Diepoldsau und St. Margrethen resultierten je vier Punkte und der 5. Schlussrang. Im letzten Spiel zeigten die Goldacher ihr wahres Potenzial, sie siegten in Diepoldsau und kürten St. Margrethen zum Aufsteiger. Als Dank sollten die Rheintaler beim Aufstiegsfest den Goldachern ein Nachtessen spendieren, aber mit alkoholfreiem Bier, sonst würde aus dem Trallala bald ein Lallalla.

Elmar Schneider (75)

Eschenstr. 11, 9403 Goldach

Achtsamkeit gehört ins Reisegepäck

Die Ferienpläne sind geschmiedet

21.6.2013

Ferienzeit. Subjektiv betrachtet, wünschen und brauchen wir alle Zeiten der Erholung, kleine und grössere Fluchten vom Alltag. Bei all dem hat, wie ich finde, zumindest kurz auch ein kleiner Blick über den eigenen Gartenzaun seinen Platz. Global leben zurzeit über 7,2 Milliarden Menschen auf der Welt. 5 Milliarden werden wohl nie einen einzigen bezahlten Ferientag geniessen können. Dieser Zustand wird sich wohl so schnell nicht ändern. Deshalb sollten wir, bei aller Freude, die wir in den Ferien geniessen, niemals ganz vergessen: Reisen ist ein Privileg. Achtsamkeit, Einfühlungsvermögen, und Respekt, besonders gegenüber Reisedestinationen in der Dritten Welt, sollten in jedem Reisegepäck Platz finden.

Raffaele F. Schacher

Blumeneggstr. 52, 9403 Goldach