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FUSSBALL: Eine schwierige Mission für den FC Winkeln

Der FC Winkeln startet morgen in die Rückrunde der 2. Liga interregional. Die St.Galler steigen mit neun Punkten Rückstand ins Rennen um den Ligaerhalt.
Ives Bruggmann
Nicht viele Tore zu bejubeln: In der Hinrunde erzielten die Spieler des FC Winkeln 12 Treffer in 13 Spielen. (Bild: Benjamin Manser)

Nicht viele Tore zu bejubeln: In der Hinrunde erzielten die Spieler des FC Winkeln 12 Treffer in 13 Spielen. (Bild: Benjamin Manser)

Ives Bruggmann

ives.bruggmann@tagblatt.ch

Die Zahlen sprechen eindeutig gegen den Fussballclub Winkeln. In den 13 Vorrundenspielen der 2. Liga interregional gelang der Mannschaft von Trainer Thomas Koller nur ein Sieg, zweimal reichte es immerhin noch zu einem Unentschieden. Mit zwölf erzielten Treffern und 37 Gegentoren weisen die St.Galler zudem in beiden Tor-Kategorien den schlechtesten Wert der Liga auf. Der Rückstand auf den rettenden elften Platz beträgt vor Beginn der Rückrunde neun Punkte.

Trotz der schwierigen Ausgangslage will Thomas Koller noch nichts von einem Abstieg wissen. Der Trainer hofft auf ein Erfolgserlebnis im ersten Rückrundenspiel morgen um 16 Uhr auf dem Gründenmoos gegen Einsiedeln. «Ein Erfolg kann Kräfte freisetzen.» Das Hinspiel hat Winkeln auswärts 0:4 verloren. «Gegen ein physisch starkes Team», sagt Koller. Doch spielerisch könne seine Mannschaft mit Einsiedeln durchaus mithalten. Nach der ersten Partie warten mit Rüti, Frauenfeld und Buchs drei weitere Mannschaften, die in Reichweite liegen. «Umso wichtiger ist ein guter Start gegen Einsiedeln. Dann ist nochmals alles möglich im Kampf um den Klassenerhalt», sagt Koller. Der Abstieg sei noch kein Thema. «Solange rechnerisch alles möglich ist, glauben wir an uns und werden alles daran setzen, die Liga zu halten.»

Starker Zusammenhalt

Mit der Vorbereitung zeigt sich der Trainer zufrieden. Die Präsenz in den Trainings war hoch. Der Zusammenhalt in der Mannschaft habe unter den vielen Niederlagen in der Hinrunde nicht gelitten. Im Gegenteil. «Ich habe das Gefühl, dass das Team noch enger zusammengerückt ist», sagt Koller, der seine Mannschaft mit einem Spieler verstärkt hat. «Natürlich war ich noch mit weiteren Spielern in Gesprächen. Im Winter sind Wechsel aber schwierig zu realisieren». Zumal Winkeln wie bis anhin keine Spieler bezahlt.

Warten auf den nächsten Lehmann

Der FC Winkeln bleibt also auch in dieser Situation seinen Prinzipien treu. Im vergangenen Jahr halfen nach einer schwierigen Vorrunde auch die Tore von Sven Lehmann mit, den Ligaerhalt sicherzustellen. Topskorer Lehmann erzielt seine Treffer seit dieser Saison jedoch bei Gossau in der 1. Liga. Und so hofft Winkeln, dass der nächste Lehmann dereinst aus den eigenen Reihen kommt. Notfalls nimmt der Club dafür auch den Abstieg in die regionale 2. Liga in Kauf.

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