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FUSSBALL: Cornel Rüst an der Vereinsspitze

Der FC Staad hat an seiner Hauptversammlung Cornel Rüst zum Präsidenten gewählt. Zudem schafft der Verein neu eine Sekretariatsstelle. Und: Er weitet die Zusammenarbeit mit St. Gallen im Frauenfussball aus.

Co-Präsident Luc Haltner hat kürzlich 73 Mitglieder zur 57. ordentlichen Hauptversammlung des FC Staad begrüsst. Es standen wichtige Traktanden an, heisst es in einer Mitteilung des Vereins. Die Arbeit der Vorstandsmitglieder wird immer umfangreicher. Ein Club der Grösse des FC Staad mit 400 Mitgliedern wurde bisher im Ehrenamt geführt. Da es wie in allen Vereinen immer schwieriger wird, ehrenamtliche Helfer zu finden, hat sich der Vorstand entschieden, neu eine Sekretariatsstelle von 20 Prozent zu schaffen. Dies hat sich in anderen Vereinen gut bewährt. Die Mitglieder bezahlen neu einen Sekretariatszuschlag von 30 Franken. Dies wurde einstimmig angenommen. Ebenso wurden die Mitgliederbeiträge erhöht. Dabei stützte sich der Vorstand unter anderem auch auf Beiträge in den anderen Vereinen ab.

Cornel Rüst und Luc Haltner führten den Verein in den vergangenen vier Jahren im Co-Präsidium. Neu wird Cornel Rüst das Amt alleine ausüben. Der Ur-Staader engagiert sich seit vielen Jahren sehr für den Verein, sei es als Trainer der Junioren und Herren oder Organisator diverser Anlässe wie Hallenturniere oder Grümpelturniere. Aus dem Vorstand ausgetreten sind Daniela Keel, Felix Rüst, Helmi Wüst und Pascal Weber. Mit Reto Hasler konnte das bisherige Amt des Kassiers von Pascal Weber neu besetzt werden. Die anderen drei Stellen sind noch vakant. Die Vereinsmitglieder wurden zur aktiven Mithilfe eingeladen.

Felix Rüst für 53 Jahre im Vorstand geehrt

Nach 53 Jahren im Vorstand hat Felix Rüst seinen Rücktritt erklärt. Er hatte in dieser intensiven Zeit viele Ämter ausgeübt. So führte Felix Rüst den Verein 36 Jahre als Präsident. Der Vorstand hat sich bei der Verabschiedung eine spezielle Ehrung einfallen lassen. So wurde über Felix Rüst ein Quiz durchgeführt. Dabei zeigte es sich, dass er in seiner langen Amtszeit etwa 55 000 Stunden freiwillig im Einsatz für seinen Verein war. Doch den Mitgliedern wurde auch die unbekannte Seite des grossen Schaffers gezeigt. So wussten viele nicht, dass er früher in der Schweizer Handball-Nationalmannschaft gespielt hatte. Auch die grosse Arbeit der austretenden Daniela Keel, Helmi Wüst und Pascal Weber wurde verdankt.

Gemeinsames NLB-Team bei den Frauen

Der schweizerische Fussballverband hat Staad die Auflage gemacht, die Frauen-Nachwuchsteams mit St. Gallen zusammenzulegen. Auf Anregung von Dölf Früh haben die Verantwortlichen entschieden, diese Zusammenarbeit auf die Aktivteams auszuweiten. So wird in der neuen Saison ein gemeinsames NLB-Team geführt. Die Trainings finden abwechslungsweise in Staad und St. Gallen statt. (cw/lim)

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