Fusion schafft Synergien

Rekonvaleszenten und Betagten helfen: Das taten bis anhin die heutige Spitex Am Alten Rhein und der Kranken- und Heimpflegeverein Thal-Lutzenberg. Und werden es auch künftig tun. Aber als neue Spitex Am Alten Rhein.

Bea Sutter
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Freuen sich über Fusion: Reto Friedauer, Gemeindepräsident St. Margrethen, Peter Schalch, Gemeinderat Lutzenberg, Hans Pfäffli, Stadtpräsident Rheineck, Sibylle Rordorf, Spitex-Präsidentin, Fritz Beutler und Daniel Köppel, Vorstandsmitglieder, Anita Wirth, Teamleitung West, Ruth Kolb, Spitex-Leitung, Regula Lombardo, Pflegefachfrau, und Gabriella Biser, Teamleitung Ost (von links). (Bild: Bea Sutter)

Freuen sich über Fusion: Reto Friedauer, Gemeindepräsident St. Margrethen, Peter Schalch, Gemeinderat Lutzenberg, Hans Pfäffli, Stadtpräsident Rheineck, Sibylle Rordorf, Spitex-Präsidentin, Fritz Beutler und Daniel Köppel, Vorstandsmitglieder, Anita Wirth, Teamleitung West, Ruth Kolb, Spitex-Leitung, Regula Lombardo, Pflegefachfrau, und Gabriella Biser, Teamleitung Ost (von links). (Bild: Bea Sutter)

RHEINECK. Heute Mittwoch werden die beiden Vereine Spitex Am Alten Rhein mit St. Margrethen und Rheineck und der Kranken- und Heimpflegeverein Thal-Lutzenberg aufgelöst und in der neuen Spitex Am Alten Rhein zusammengeführt. Der Beschluss tritt am 1. Januar 2013 in Kraft.

Zentraler Standort

Grosszügig und hell präsentiert sich das neue Domizil der Spitex Am Alten Rhein an der zentral gelegenen Bahnhofstrasse 10 in Rheineck. Vorgestern informierten Vertreter der Gemeinden, die der neuen Organisation angehörenden Vorstandsmitglieder sowie die Teamleiterinnen der neuen Spitex-Organisation.

Der Name «Spitex Am Alten Rhein» werde weitergeführt, weil er so gut passe, sagte Peter Schalch, Gemeinderat in Lutzenberg und zuständig für den Gesundheitsbereich. Der Standort Rheineck sei aufgrund seiner zentralen Lage und guten Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Verkehr oder Auto optimal, sagte Hans Pfäffli, Stadtpräsident in Rheineck. Die Mitarbeitenden könnten von diesem Stützpunkt aus gut agieren. Die Fusion schaffe zudem Synergien, was sich in den Kosten niederschlagen werde, sagte Vorstandsmitglied Fritz Beutler.

Mehr Arbeit für die Spitex

Ruth Kolb, Leiterin der Spitex Am Alten Rhein, hielt fest, dass keine Stellen verloren gingen. Im Gegenteil: Es werde davon ausgegangen, dass es in Zukunft für die Spitex mehr Arbeit geben werde. Denn die Leute würden älter und möchten länger im eigenen Heim bleiben. Zudem würden die Patienten früher aus den Spitälern entlassen und brauchten externe Betreuung. Dank der grösseren Organisation könne Nachwuchs selber ausgebildet werden, dies sei ein weiterer positiver Aspekt des Zusammenschlusses.

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