Fusion ist weiterhin eine Option

Eine Fusion mit Gossau, ja oder nein? Diese Frage beschäftigt die Gemeinde Andwil. Drei Szenarien wurden ausgewählt, die nun weiterverfolgt werden.

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Ob Andwil mit der Stadt Gossau fusionieren wird, ist derzeit noch offen. (Bild: Urs Jaudas)

Ob Andwil mit der Stadt Gossau fusionieren wird, ist derzeit noch offen. (Bild: Urs Jaudas)

ANDWIL. Der stetig steigende Finanzbedarf der Schulgemeinde Andwil-Arnegg belastet die Andwiler Gemeindekasse. Und regt die Diskussionen über die Gemeindestrukturen weiter an. Ein kleiner Schritt wurde mittlerweile getan.

Die Räte der Schulgemeinde Andwil-Arnegg, der Politischen Gemeinde Andwil sowie der Stadt Gossau inklusive Schulrat haben sich in den vergangenen Monaten mit möglichen Zukunftsszenarien der beiden Gemeinden befasst. Aus den sieben Möglichkeiten der Zusammenarbeit sei nun eine Auswahl getroffen worden. Dies schreibt der Gemeinderat Andwil in einer Mitteilung.

Grundsätzlich offen für alles

Entschieden wurde, drei Szenarien, welche die Räte als sinnvoll erachten, inhaltlich weiterzuverfolgen. Diese sind: «Einheitsgemeinde Andwil», «Zusammenschluss der Politischen Gemeinden Andwil und Gossau inklusive Eingliederung der Schulgemeinde Andwil-Arnegg» und die Beibehaltung des «Status quo». Warum genau diese Varianten ausgesucht wurden, erklärt Dominik Gemperli, Gemeindepräsident von Andwil: «Grundsätzlich wollten wir alle theoretisch denkbaren Möglichkeiten einer Zukunftsgestaltung im Raum Gossau-Andwil-Arnegg prüfen.» Nach den Diskussionen in den einzelnen Räten sei jedoch schnell klar geworden, dass gewisse Varianten, wie zum Beispiel die einer Gesamtschulgemeinde oder jene einer Vereinigung von Gossau und Andwil ohne Schulgemeinde Andwil-Arnegg, praktisch schwer umzusetzen seien. «Und wohl auch nicht viel Sinn machen würden.»

Informationsanlass am 18. März

Welche Variante der Gemeinderat Andwil favorisiert, will Gemperli nicht sagen. «Wir wollen die Diskussion nicht im Vorfeld beeinflussen.»

Diskutiert werden, das soll am 18. März. Dann findet ein Informationsanlass statt, an welchem der Bevölkerung die drei Varianten vorgestellt werden. An diesem Abend will der Gemeinderat herausfinden, wie die Andwiler und Arnegger über die Zukunft der Gemeinde denken. Denn es seien letztlich sie, die entscheiden, sagt Gemperli. Danach wird der Gemeinderat das weitere Vorgehen festlegen. (daw)