FUNKENSONNTAG: Feuer trotz Föhn und Regen

In St. Gallen und Gossau wurde gestern mit lodernden Flammen der Winter vertrieben. Die Gemeinde Wittenbach hingegen sagte den Funkensonntag ab.

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Schon nach acht Minuten explodierte der Böögg: Der St. Galler Funken brannte gestern Abend ab 19 Uhr vor der Tonhalle. (Bild: Hanspeter Schiess)

Schon nach acht Minuten explodierte der Böögg: Der St. Galler Funken brannte gestern Abend ab 19 Uhr vor der Tonhalle. (Bild: Hanspeter Schiess)

Viel Wind, am Abend auch noch Regen: Gestern war kein Idealwetter, um ein Feuer anzuzünden. Am Nachmittag teilte die Gemeinde Wittenbach denn auch mit, dass es wegen des starken Föhns nicht möglich sei, den Funken zu entzünden. In Gossau und St. Gallen hingegen hielt man am Funkensonntag fest. «Wir sind bereit», sagte Reto Manser vom Feuerwehr-Verein Gossau gestern kurz vor dem Anzünden.

In St. Gallen gehört der Böögg seit über 70 Jahren zum Museumsquartier. Punkt 19 Uhr wurde auch diesmal der Funken vor der Tonhalle angezündet. Schnell loderten die Flammen meterhoch, stiebende Funken kämpften gegen Regentropfen. Um 19.08 explodierte der Böögg; der Frühling scheint nah. (rbe)