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Fukushima ist vielen noch präsent

Gestern hat sich die Nuklearkatastrophe Fukushima zum fünftenmal gejährt. Den meisten Passanten ist die Gefahr der Atomenergie nach wie vor bewusst, einige haben auch ihre Gewohnheiten geändert.
Text: Manuel Roth Bilder: Katharina Brenner
Bild: Bruna Calo, 47 Asylbetreuerin, Wittenbach

Bild: Bruna Calo, 47 Asylbetreuerin, Wittenbach

Ich finde, dass man aus der Atomenergie aussteigen muss. Aber natürlich ist das einfacher gesagt, als getan. Aus politischer Sicht ist es sicherlich auch nicht einfach. Persönlich versuche ich, so wenig atomare Energie wie möglich zu nutzen. Bereits vor fünf Jahren habe ich mich dazu entschieden, auf den grünen Strom umzusteigen. Es ist mir bewusst, dass ich dafür etwas mehr bezahlen muss.

Ich habe nach dem Unglück oft mit meinen Töchtern darüber gesprochen. Wir versuchen, uns möglichst umweltfreundlich zu verhalten. Ich schaue, dass in unbenutzten Räumen das Licht ausgeschaltet ist, und kaufe möglichst unverpackte und regionale Lebensmittel ein. Denn es ist gewaltig, welche Menge Verpackungsmaterial wir täglich fortwerfen. Wir haben uns ausserdem für Ökostrom entschieden. Und besonders im Sommer bin ich so oft wie möglich per Velo oder zu Fuss unterwegs, obwohl wir ein Auto besitzen.

Meiner Meinung nach ist die Atomenergie sehr gefährlich. Ein solches Unglück kann überall geschehen. Darum habe ich auch schon vor Fukushima grünen Strom bezogen. Leider ist der Stromimport aus dem Ausland als Alternative auch nicht viel besser. Es ist mir auch bewusst, dass man mit lokalen Produkten ohne lange Transportwege Ressourcen sparen kann. Daher achte ich beim Einkauf besonders darauf.

Die Katastrophe in Fukushima hat die Welt wachgerüttelt. Ich bin grundsätzlich schon sehr grün eingestellt. Ich vertrete darum auch die Meinung, dass man einen klaren Zeitpunkt festlegen muss, bis wann die Atomkraft noch genutzt werden soll.

Viele Ereignisse sind nach einem halben Jahr schon fast wieder vergessen. Das finde ich schade. Nach der Katastrophe gab es eine grosse Diskussion, welche anschliessend wieder abgeflacht ist. Ich war schon vor Fukushima eher ein Atomkraftgegner. Das Ereignis hat meine Position noch verstärkt. Die Möglichkeit, Ökostrom beziehen zu können, fände ich interessant. Ich lebe jedoch noch zu Hause.

Das ist weit weg von uns geschehen. Es kann jedoch auch bei uns passieren. Ich finde die Atomenergie nicht grundsätzlich schlecht, denn es fehlen die passenden Alternativen. Dafür muss die Forschung noch weiter betrieben werden. Ich glaube, eine entsprechende Mischung in der Energiegewinnung wäre ein guter Kompromiss.

Bei mir persönlich hat sich nicht viel verändert. Es ist mir klar, dass die Lösung mit Atomkraftwerken nicht ideal ist. Darum bin ich generell auch für einen Ausstieg. Aber die Alternativen, die uns derzeit zur Verfügung stehen, finde ich auch nicht überzeugend. Denn der Stromimport aus dem Ausland ist meines Erachtens nicht der richtige Weg.

Man macht sich selbstverständlich Gedanken darüber, was dort geschehen ist. Denn man weiss ja nie, ob ein solches Ereignis hier bei uns nicht auch einmal eintreten könnte. Gross verändert hat sich mein Leben seither jedoch nicht. Ich fände es aber eine gute Idee, solche Ereignisse in der Schule zu besprechen, um das entsprechende Bewusstsein zu fördern.

Das war ein sehr gravierendes Ereignis. Mit den Atomkraftwerken hätte man erst gar nicht beginnen sollen. Man weiss ja immer noch nicht, was man mit dem radioaktiven Abfall machen will. Ich beziehe darum Ökostrom.

Persönlich kann man nicht viel ändern. Ich versuche einfach, möglichst viel Strom zu sparen. Hätte ich ein Haus, würde ich darauf eine Photovoltaikanlage installieren. Windräder finde ich hingegen nicht ideal, da sie gut sichtbar aus der Landschaft herausragen.

Bild: Bruna Calo, 47 Asylbetreuerin, Wittenbach

Bild: Bruna Calo, 47 Asylbetreuerin, Wittenbach

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Bild: Bruna Calo, 47 Asylbetreuerin, Wittenbach

Bild: Bruna Calo, 47 Asylbetreuerin, Wittenbach

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Bild: Bruna Calo, 47 Asylbetreuerin, Wittenbach

Bild: Bruna Calo, 47 Asylbetreuerin, Wittenbach

Bild: Bruna Calo, 47 Asylbetreuerin, Wittenbach

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Bild: Bruna Calo, 47 Asylbetreuerin, Wittenbach

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Bild: Bruna Calo, 47 Asylbetreuerin, Wittenbach

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