Für den FC Goldach ist der Cup schon vorbei

Die 2.-Liga-Mannschaft des FC Goldach scheitert im Cup am unterklassigen Staad. Goldach verliert in der ersten Vorrunde 1:2. Boris Zivaljevic ist zweifacher Torschütze.

Bernhard Eugster
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FUSSBALL. Die Ausgangslage für Goldach war ungewiss. Die Stärke des Gegners konnte kaum eingeschätzt werden. In der vergangenen Saison sicherten sich die Staader nach einer miserablen Vorrunde dank der Verpflichtung dreier «Stars» den Ligaerhalt in extremis. Die Spieler und Zuschauer erkannten schnell, dass die Einheimischen noch immer über einige überdurchschnittliche Spieler verfügen. Zwei davon, Aladin Sisic und Boris Zivaljevic, waren nach zehn Minuten mit einer schönen Kombination für die frühe Staader Führung verantwortlich. Goldach hatte zwar mehr Ballbesitz, kam aber nur selten in gefährliche Abschlusspositionen. Toni Lleshi hatte als einzige Goldach-Spitze einen schweren Stand.

Nach der Pause zog Lleshi allein aufs Tor, der Schiedsrichter pfiff aber Abseits. Zehn Minuten vor Schluss war erneut Zivaljevic für die vermeintliche Vorentscheidung verantwortlich. Die Goldacher wirkten körperlich aber überlegen und kamen in der 90. Minute durch einen Freistoss von Matthias Hanselmann zum Anschlusstreffer. In der Folge erspielte sich Goldach noch drei gute Chancen. Trotzdem blieb es bei einem Spiel zum Vergessen, zumal mit Ivan Caamano und Sepp Germann auch noch zwei Akteure verletzt ausschieden. Nun gilt es für die Goldacher, sich voll auf die Meisterschaft zu konzentrieren, wo am Samstag auswärts Triesenberg wartet.

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