Für das Leben lernen

Steinach hat wieder einen Jugendarbeiter. Er heisst Mauro Callegari und hat dieser Tage seine Tätigkeit in der ökumenischen Jugendarbeit aufgenommen. Damit ist die fast dreimonatige Vakanz zu Ende gegangen.

Fritz Heinze
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Der neue Jugendarbeiter Mauro Callegari mit Gaby Greutert, der Leiterin der ökumenischen Jugendkommission Steinach. (Bild: Fritz Heinze)

Der neue Jugendarbeiter Mauro Callegari mit Gaby Greutert, der Leiterin der ökumenischen Jugendkommission Steinach. (Bild: Fritz Heinze)

STEINACH. Freundlich lächelnd mit einer positiven Ausstrahlung präsentiert sich Mauro Callegari, der neue Jugendarbeiter von Steinach, bei einem Informationstreffen. Er sei überzeugt von seinem Wirken im Bereich der Jugendarbeit, sagt er und fügt an, dass er mit guten Vorsätzen die Arbeit aufnehme. Er bekräftigt gleich zu Beginn des Gesprächs, dass lediglich die Person gewechselt habe, das System aber künftig dasselbe sei. «Ich nehme mir im Zusammenhang mit meiner Arbeit nichts Grosses vor, wichtig ist es mir aber, dass ich den Kindern und Jugendlichen etwas weitergeben kann, was sie im Leben brauchen können.» Für den heute 47-Jährigen ist die Betätigung in der Jugendarbeit nach seinen eigenen Worten eine Leidenschaft. Es seien schon 25 Jahre her, dass er sich für diesen Weg zu begeistern begann.

Mit Gegenwind leben können

In seiner Arbeit müssten die christlichen Grundwerte enthalten sein, versichert Callegari. «Es ist ein Miteinandergehen.» Den Jugendlichen wolle er etwas mitgeben, das sie im Rückblick auf ihr Leben als eine gute Zeit in Erinnerung behalten sollen. Callegari schränkt hier allerdings ein, dass die Jugendlichen auch lernen müssen, Gegenwind verkraften zu können. «Denn es gibt überall eine Hausordnung, die eingehalten werden muss, um in geordneten Verhältnissen und in einer guten Gemeinschaft leben und arbeiten zu können», sagt der Jugendarbeiter.

Im Zusammenhang mit dem künftigen Programm in der Jugendarbeit unter seiner Obhut sieht Mauro Callegari eine enge Zusammenarbeit mit dem Leiterteam der Jugendlichen. «Ich möchte mit ihnen zusammenarbeiten, umso mehr als diese Projekte heute unter partizipativen Grundsätzen mit den Jugendlichen erarbeitet werden.» Damit soll den Bedürfnissen der jungen Menschen entsprochen werden.

Callegari wird begleitet

Gaby Greutert, Leiterin der ökumenischen Jugendkommission und Mitglied der Kirchenverwaltung der katholischen Pfarrei, betont, dass Transparenz herrschen soll in der ökumenischen Jugendarbeit: «Wir werden Mauro Callegari bei seiner Arbeit begleiten.» Weitere Kommissionsmitglieder sind Andreas Baschung als Vertreter der Kirchenvorsteherschaft der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Goldach sowie Beni Müggler, Steinach, als Sachverständiger in der Jugendarbeit und Mitarbeiter in der kirchlichen Jugendarbeit des Bistums. Gaby Greutert sagt, dass es ein Anliegen der Kommission sei, die Wege zwischen der Kommission und Mauro Callegari kurz zu halten und dass eine effiziente Arbeitsweise angestrebt werde.