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Fünf Bisherige und zwei Neue

Die Ausgangslage für die Gesamterneuerung des Stadtrates am 25. September wird immer interessanter. Zum einen treten alle fünf Bisherigen wieder an. Die FDP schickt trotzdem einen Neuen ins Rennen: Marcel Rotach soll den 2014 verlorenen zweiten Stadtratssitz der Freisinnigen zurückholen.

Die Ausgangslage für die Gesamterneuerung des Stadtrates am 25. September wird immer interessanter. Zum einen treten alle fünf Bisherigen wieder an. Die FDP schickt trotzdem einen Neuen ins Rennen: Marcel Rotach soll den 2014 verlorenen zweiten Stadtratssitz der Freisinnigen zurückholen. Ausdrücklich auf diesen in ihren Augen «bürgerlichen Angriff» reagiert die SP mit einer Kampfkandidatur. Maria Pappa soll noch mehr «Wahl mit Auswahl» ermöglichen, wie es so schön heisst.

Keine reine Bestätigungswahl

Für vier der fünf Bisherigen bedeutet die Ausgangslage, dass die Wahl im Herbst nicht wie erwartet «eine Bestätigung im Schlafwagen» sein wird. Nino Cozzio und Patrizia Adam (beide CVP), Markus Buschor (parteilos) und Peter Jans (SP) müssen sich dem Wahlkampf stellen. Sie sind in unterschiedlichem Grad von einer Abwahl bedroht.

Cozzio und Jans gelten als ungefährdet. Patrizia Adam werde wohl etwas zittern müssen, werde am Schluss aber dank ihrer Partei im Rücken die Wiederwahl schaffen, glauben Beobachter der städtischen Politszene. Am akutesten von einer Abwahl bedroht sein dürfte Markus Buschor – weil er als Parteiloser eben keine Partei im Rücken hat. Sein Sitz haben FDP und SP – entgegen anderslautenden Beteuerungen – wohl auch in erster Linie im Visier.

Ungefährdet ist die Wiederwahl von Thomas Scheitlin. Die Wahl fürs Stadtpräsidium ist neu ein eigenständiger Wahlgang. Und bisher hat niemand Gelüste angemeldet, dem Freisinnigen sein Mandat streitig zu machen.

Hohe Hürden für die Neuen

Die Chance, dass einer der vier bisherigen Stadträte abgewählt wird, ist zwar da, die Wahlhürden für die Neuen – Rotach und Pappa – sind aber sehr hoch. Es braucht viel, um ein bisheriges Exekutivmitglied aus dem Sattel zu heben. Im Gegensatz zum Kanton ist dies in der jüngeren Stadtsanktgaller Geschichte noch nie passiert. Der Stadtratswahlkampf im Herbst wird mit den Kampfkandidaturen auf jeden Fall spannend. Und weitere Veränderungen im Kandidatenfeld scheinen durchaus möglich.

Was macht die SVP?

Noch nicht erklärt hat sich etwa die viertgrösste Partei im Stadtparlament, die SVP. Sie habe die zusätzlichen Kandidaturen zur Kenntnis genommen, hiess es gestern auf Anfrage. Die SVP werde dazu zu gegebener Zeit – in zwei, drei Wochen – Stellung nehmen. (vre)

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