Freundschaft aufgefrischt

Die Gemeinde und die Pfarrei Moggio waren lange Zeit die einzigen Partner St. Gallens. 2004 verständigten sich der Kanton St. Gallen und die Provinz Udine auf eine vertragliche Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur und Bildung.

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Die Gemeinde und die Pfarrei Moggio waren lange Zeit die einzigen Partner St. Gallens. 2004 verständigten sich der Kanton St. Gallen und die Provinz Udine auf eine vertragliche Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur und Bildung.

Fotoausstellung als Erinnerung

Zum Gedenken an das Erdbeben wurde 2006 die Fotoausstellung «Frammenti di Memoria» geschaffen. Sie wurde im Historischen und Völkerkundemuseum, im Stadthaus von Rapperswil-Jona und im Alten Bad Pfäfers gezeigt.

Eine neue Initiative ergriff der Verein Pro Friuli St. Gallen unter Isabella Studer-Geisser. Der Kantonsrat stimmte der Erneuerung der Beziehungen mit dem Friaul zu. Die Pfarrei Moggio nahm das Gallusjubiläum um Anlass für eine Pilgerreise zu ihrem Patron. 2013 präsentierten Studierende der Mosaik-Schule Friaul in St. Gallen Mosaik-Technik. 2014 zeigte das Historische und Völkerkundemuseum die Ausstellung «Tina Modotti – Emigrantin, Schauspielerin, Fotografin, Revolutionärin aus dem Friaul.»

2015 wurde der Vorstand des Vereins erneuert: Walter Lendi wurde durch den früheren Innerrhoder Ständerat und Landammann Carlo Schmid abgelöst. In diesem Jahr finden vom 16. bis 23. September in St. Gallen eine friaulische Woche über «Traditionelle Ess- und Trinkkultur» statt.

Es fehlt an Mitgliedern

Allerdings: Der Verein habe ein Problem – wie die meisten seiner Art, sagt Präsidentin Isabella Studer-Geisser. «Uns fehlen neue Mitglieder. Es wäre schade, wenn sich der Kulturaustausch zwischen den Regionen dadurch verlieren würde.» (mw)