Freude am Singen weitergeben

Am 17. Juni findet in Waldkirch der Fürstenländer Sängertag statt. Die Vorbereitungen des neunköpfigen Organisationskomitees laufen auf Hochtouren.

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Chöre aller Genre treten vor Publikum und Jury auf, wie hier 2014 am Fürstenländer Sängertag in Engelburg. (Bild: Hanspeter Schiess)

Chöre aller Genre treten vor Publikum und Jury auf, wie hier 2014 am Fürstenländer Sängertag in Engelburg. (Bild: Hanspeter Schiess)

Über Langeweile kann sich Hansueli Furgler derzeit wahrlich nicht beklagen. Der OK-Präsident des Sängertags 2017 in Waldkirch hat zusammen mit acht weiteren Mitgliedern bereits zehn Sitzungen hinter sich. Seit rund einem Jahr sind sie mit den Vorbereitungen beschäftigt. «Wir gehen nun in die finale Phase», sagt er. Die wohl grösste Herausforderung hat das Organisationskomitee jedoch bereits gemeistert: einen Anlass dieser Grösse überhaupt zu organisieren.

Der Sängertag findet alle zwei Jahre unter dem Patronat des Sängerverbands Fürstenland statt. Mit der Organisation betraut wird jedes Mal ein anderer Verein des Verbands – in diesem Jahr ist dies der Männerchor Waldkirch. Mit knapp zwanzig Sängern sei es aber schlichtweg unmöglich, ein solches Fest durchzuführen, so Furgler. «Wir können jedoch auf die tatkräftige Unterstützung des Jodlerclubs am Tannenberg, der Bäuerinnen Waldkirch sowie des Feuerwehrvereins Waldkirch-Bernhardzell zählen.» Das gesamte Organisationskomitee habe bisher sehr gut zusammengearbeitet.

400 Sänger und A-cappella-Formation

«Sing mit!» - Unter diesem Motto wird am 17. Juni der Sängertag veranstaltet. In der katholischen Kirche treten rund 400 Sänger auf. Aufgelockert wird das Programm von der A-cappella-Formation StimmBand unter der Leitung des Waldkirchers Rolf Engler. Bekannte Lieder werden vorgängig auf Tischsets gedruckt, damit das erklärte Ziel des Anlasses «Sing mit» erreicht werden kann.

Der Gesang soll mit Hilfe des Sängertages einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Fast jeder Verein sei derzeit auf der Suche nach Mitgliedern, sagt Furgler. Und an solch einem Anlass könne man den einen oder anderen bestenfalls dafür begeistern. «Durch das Singen geraten Sorgen in den Hintergrund, es macht Spass und Freude – davon wollen wir das Publikum überzeugen.» (mbr)