Freizügigkeit dank St. Gallen

Die Eidgenössische Erziehungsdirektoren-Konferenz will den Zugang zu Höheren Fachschulen vereinheitlichen. Unterschreiben zehn Kantone das entsprechende Konkordat, tritt es in Kraft. Noch fehlt ein Kanton.

Elisabeth Reisp
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Der Zugang zu Höheren Fachschulen (HF) soll vereinheitlicht werden. Im Bild HF für Gestaltung St. Gallen. (Archivbild: Sandra Sutter)

Der Zugang zu Höheren Fachschulen (HF) soll vereinheitlicht werden. Im Bild HF für Gestaltung St. Gallen. (Archivbild: Sandra Sutter)

ST. GALLEN. Für die allgemeine Freizügigkeit an Höheren Fachschulen (HF) lobbyiert die Eidgenössische Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK) schon lange. Vor drei Jahren hat die EDK einen Entwurf für ein entsprechendes Konkordat verfasst. Dieses regelt die freie HF-Wahl für Bewohner der unterzeichnenden Kantone.

Die Vereinbarung tritt in Kraft, wenn ihr zehn Kantone beigetreten sind. Acht Kantone, darunter der Thurgau, sowie das Fürstentum Liechtenstein – das in diesem Konkordat wie ein Kanton zählt – sind bereits beigetreten. Jetzt fehlt nur noch ein Kanton. St. Gallen könnte dieser zehnte Kanton sein. Denn der St. Galler Kantonsrat hat in der Juni-Session dem Antrag des Regierungsrates einstimmig zugestimmt. Der Beschluss durchläuft bis zum 5. August die Referendumsfrist. Wird das Referendum nicht ergriffen, tritt das neue Konkordat ab dem Schuljahr 2015/16 in Kraft.

Mehr zum Thema in der Ostschweiz am Sonntag vom 30. Juni.