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FREIWILLIGENARBEIT: Preisgekrönter Einsatz

Die Stadt hat sechs Vereine mit dem Prix Benevol für ihr gemeinnütziges Engagement ausgezeichnet. Im März findet das kantonale Finale statt.
Luca Ghiselli

Luca Ghiselli

luca.ghiselli@tagblatt.ch

Mehrere Millionen Stunden werden schweizweit jedes Jahr in der Freiwilligenarbeit geleistet. Auch in der Stadt St. Gallen engagiert sich rund ein Drittel der Bevölkerung ehrenamtlich in einem Verein oder einer gemeinnützigen Institution. Um dieses Engagement auszuzeichnen, vergibt die Fachstelle für Freiwilligenarbeit Benevol seit 2011 im Drei-Jahres-Rhythmus gemeinsam mit Gemeinden, Kanton, Gemeinnütziger Gesellschaft und St. Galler Kantonalbank den Prix Benevol.

Im November hat die Stadt sechs Vereine aus Sport, Kultur, Soziales und Umwelt mit dem mit 1000 Franken dotierten Prix Benevol ausgezeichnet. Es sind dies die Frauenabteilung des Bürgerturnvereins St. Gallen (BTV), die kleine Kunstschule, der Ambulante Hospizdienst, das Jugendrotkreuz und die Associazione Aiuto Anziani di San Gallo, also die lokale Unterstützungsorganisation für betagte Italienerinnen und Italiener, und der WWF. Beworben hatten sich insgesamt 23 Organisationen.

Ziele und Nutzen sind wichtige Kriterien

Alle prämierten Vereine und Institutionen nehmen am kantonalen Finale teil. Dieses steigt am 23. März im Geschäftssitz der St. Galler Kantonalbank. Der kantonale Prix Benevol ist mit 10000 Franken dotiert, es werden insgesamt vier Gewinner ausgezeichnet, die sich das Preisgeld teilen. Wer auf kommunaler Ebene ausgezeichnet wird, ist den Gemeinden selbst überlassen, sagt Stephanie Schulze, Kommunikationsverantwortliche bei Benevol St. Gallen. «Es gibt verschiedene Kriterien wie Zugänglichkeit, Ziele und Nutzen», sagt sie. Hinzu komme das Innovationspotenzial und andere Kriterien, die am kantonalen Finale dann noch ausführlicher unter die Lupe genommen werden. Wie das konkret aussieht, lässt sich an der Würdigung der Frauenabteilung des BTV erkennen. Hier lobte die städtische Jury unter anderem die offenen Türen für alle Altersklassen, die Förderung der Kameradschaft und die Einsätze für die Öffentlichkeit wie zum Beispiel am Auffahrtslauf. «Freiwilligenarbeit ist ein wichtiger Pfeiler unserer Gesellschaft», sagt Schulze. Der Prix Benevol sei denn auch ins Leben gerufen worden, um Institutionen und Vereinen, die solche Arbeit leisten, die verdiente Anerkennung zukommen zu lassen.

Mehr Bewerbungen aus Sport als aus Umwelt

Wie viele Bewerbungen aus welchen Bereichen eingehen, sei jeweils unterschiedlich, sagt Schulze. «Man kann aber festhalten, dass gerade aus dem Sport mehr Bewerbungen eingehen als zum Beispiel von Umweltorganisationen.» Städtische Empfänger des Prix Benevol in den vergangenen Jahren sind zum Beispiel die Pfadi Trotz Allem, das Collegium Musicum und der Bienenzüchterverein St. Gallen.

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