Freiwilligenarbeit macht Spass und gibt dem Leben Sinn

MÖRSCHWIL. Freiwilligenarbeit sichtbar machen und das Engagement mehr wertschätzen. Das ist ein Projekt aus dem Zukunftskafi vom April 2014, das die Arbeitsgruppe «Guckdoch» seither weiterverfolgt. Anfang 2015 wurde zu diesem Zweck eine Umfrage in der Bevölkerung durchgeführt.

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MÖRSCHWIL. Freiwilligenarbeit sichtbar machen und das Engagement mehr wertschätzen. Das ist ein Projekt aus dem Zukunftskafi vom April 2014, das die Arbeitsgruppe «Guckdoch» seither weiterverfolgt. Anfang 2015 wurde zu diesem Zweck eine Umfrage in der Bevölkerung durchgeführt. Vereine und Einzelpersonen konnten auf einem Fragebogen, der dem Mitteilungsblatt beigelegt war, ihr Engagement vermerken. Ziel war es, zu erfahren, wo und in welchem Mass in Mörschwil Freiwilligenarbeit geleistet wird. Der Rücklauf der Fragebogen habe die Erwartungen übertroffen, heisst es nun im aktuellen Mitteilungsblatt. 40 Mörschwiler Organisationen und Vereine hätten aufgezeigt, dass in ihren Reihen rund 625 Personen über 21 000 Stunden Freiwilligenarbeit pro Jahr leisten.

Motivation ist vielfältig

Ebenso erfreulich sei der Rücklauf der Fragebogen bei Einzelpersonen. Hier teilten gemäss Mitteilungsblatt 64 Einzelpersonen mit, dass sie sich insgesamt über 9600 Stunden im Jahr ehrenamtlich engagieren, im Durchschnitt also 150 Stunden pro Person. Befragt nach der Motivation für ihr freiwilliges Engagement, antwortete der Grossteil der 64 Einzelpersonen, es aus Spass an der Tätigkeit zu tun (47). Häufige Gründe sind auch, um mit anderen etwas für die Gemeinschaft bewegen zu können, seine eigenen Kenntnisse einzusetzen, anderen Menschen zu helfen oder sich zu engagieren, weil es dem Leben einen Sinn gibt. Auch wenn sich nicht alle an der Umfrage beteiligt hätten, die sich ehrenamtlich engagieren, so lieferten die Angaben doch erstmals eine Übersicht über die im Dorf geleistete Freiwilligenarbeit und wertvolle Anhaltspunkte, heisst es weiter.

23 Prozent engagieren sich

Als Fazit der Umfrage stellt die Arbeitsgruppe «Guckdoch» fest, dass sich gemäss Rücklauf der Fragebogen rund 700 Mörschwiler als Einzelperson oder in einem Verein ehrenamtlich engagieren. Das entspricht 23 Prozent der über 16-Jährigen im Dorf. Die grosse Mehrheit der Engagierten habe viel Spass an der Freiwilligenarbeit und erhalte dabei grosse persönliche Befriedigung. Die Wertschätzung seitens der Gemeinde werde bereits als zufriedenstellend wahrgenommen. Trotzdem wünschen sich zahlreiche Mörschwiler laut Umfrage von der Gemeinde eine direkte Wertschätzung in Form eines jährlichen Freiwilligenfests. Ein solches findet diesen Herbst erstmals statt. Bis dahin wird die Arbeitsgruppe «Guckdoch» weitere Vereine und Einzelpersonen im Mitteilungsblatt porträtieren, die Freiwilligenarbeit leisten. (red.)

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