«Freier Tag, nicht Feiertag»

Feiern werden am 1. August zwar viele in Gossau angetroffene Passanten. Für die meisten bietet der Nationalfeiertag vor allem Gelegenheit, Zeit mit Freunden oder Familie zu verbringen.

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Bild: Text: Johannes Wey Bilder: Andreina Thoma

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Am 1. August habe ich Frühdienst und muss deswegen arbeiten. Am Abend feiere ich den Nationalfeiertag dann mit der Familie. Wenn das Wetter gut ist, grillieren wir. Es wird auch ein paar Schweizer Fähnchen als Dekoration geben. Mit meinen kleinen Kindern verzichte ich aber noch auf Feuerwerk, das ist mir zu gefährlich. Die Zahl der Unfälle hat zwar abgenommen, aber man hört ja immer wieder, was passieren kann.

Den 1. August feiere ich ganz ruhig zu Hause mit der Familie. Natürlich grillieren wir, wenn das Wetter es zulässt. Ausserdem zünden wir Feuerwerk. Wir haben auch eine Dekoration: Schweizer Fahnen, die zum Teil unsere Kinder gebastelt und bemalt haben.

Ich stamme aus Gossau, wohne aber jetzt mit meinem Mann in Schleswig-Holstein. Aber auch dort feiere ich den 1. August, ich bin ja Schweizerin geblieben! Wenn ich im Vorfeld in der Schweiz bin, so wie jetzt, kaufe ich hier auch extra noch die passende Dekoration ein. Am Nationalfeiertag hisse ich auch immer die Schweizer Fahne. Nur darf ich in Deutschland leider kein Feuerwerk zünden. Die Nachbarn wundern sich mittlerweile nicht mehr. Sie wissen, dass am Freitag unser Nationalfeiertag ist. Und mein Mann feiert mit mir mit, es ist also fast eine kleine Familienfeier. Manchmal verbringe ich den 1. August auch bei meiner Familie in der Schweiz. Dann singen wir auch die Nationalhymne.

Der 1. August ist unser Nationalfeiertag und das soll er ruhig auch bleiben. Ich mache allerdings kein grosses Fest, allenfalls grillieren wir mit ein paar Bekannten. Ich werde aber nicht sinnlos Zeug in die Luft jagen. Öffentliche Feuerwerke sind schon in Ordnung und die schaue ich mir auch gerne an. Aber die privaten könnte man meiner Meinung nach verbieten, da geschehen ja immer wieder Unfälle.

Ich studiere in Wien, aber in dieser Zeit des Jahres bin ich eigentlich immer zu Hause in Gossau in den Ferien. Ich mache am 1. August sicher Party mit Freunden. Wahrscheinlich gehen wir aus. Wohin genau, ist noch offen. Den Nationalfeiertag an sich feiern wir aber nicht, für mich ist das ein freier Tag wie jeder andere auch.

Am 1. August machen mein Freund und ich ein Fest zu Hause in unserem Garten. Dorthin laden wir unsere Familien ein. Wir hängen Lampions auf und grillieren. Meine Eltern kommen aus Serbien, und ich selber strebe gerade meine Einbürgerung an. Meine Eltern leben allerdings seit Jahren hier und haben die 1.-August-Tradition schon lange übernommen. Wir feiern aber auch den serbischen Nationalfeiertag, meine Eltern möchten diese beiden Kulturen miteinander vereinen.

Am Nationalfeiertag bekomme ich Besuch aus Deutschland. Also geniesse ich eher bei einer Grillade die Gesellschaft, als den 1. August zu feiern. Vermutlich werden wir im Anschluss aber noch das Höhenfeuer auf der Vögelinsegg besuchen und uns die Feuerwerke anschauen. Mein Sohn ist dieses Jahr in den Ferien, deshalb muss ich nicht selber Feuerwerk zünden – das tun ja genug andere. Mein Besuch kennt den Nationalfeiertag schon, weil er früher ein paar Jahre lang in der Schweiz gelebt hat.

Der 1. August ist für mich eher ein freier Tag als ein Feiertag. Das war als Kind natürlich anders. Da freute ich mich besonders, dass ich Feuerwerk zünden konnte. Nun werde ich mit Kolleginnen grillieren und mir das Feuerwerk anderer Leute ansehen. Eine Dekoration zum Nationalfeiertag gibt es bei mir nicht.

Ich feiere den 1. August zu Hause mit meiner Familie. Wir werden eine kleine Dekoration aufstellen, und wenn das Wetter schön ist, grillieren wir dazu. Und meinem Sohn zuliebe werde ich auch etwas Feuerwerk zünden.

Den 1. August verbringe ich in Lustenau am Szene-Open-Air. Früher habe ich den Nationalfeiertag schon gefeiert, heute geniesse ich es einfach, mit Freunden unterwegs zu sein.

Bild: Text: Johannes Wey Bilder: Andreina Thoma

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