Franziska Bannwart tritt nach zehn Jahren zurück

REGION. Mit einem Neujahresapéro in der «Rosenbar» im Kino Rosental in Heiden dankte die Genossenschaft allen Mitarbeitenden, die während des vergangenen Jahres ehrenamtlich im Kino tätig waren, für ihr grosses Engagement.

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Neujahresapéro in der «Rosenbar» im Kino Rosental in Heiden. (Bild: pd)

Neujahresapéro in der «Rosenbar» im Kino Rosental in Heiden. (Bild: pd)

REGION. Mit einem Neujahresapéro in der «Rosenbar» im Kino Rosental in Heiden dankte die Genossenschaft allen Mitarbeitenden, die während des vergangenen Jahres ehrenamtlich im Kino tätig waren, für ihr grosses Engagement. Präsidentin der Genossenschaft Kino Rosental Cécile Küng konnte von einem guten Geschäftsjahr berichten. Franziska Bannwart gab bekannt, dass sie nach zehn Jahren als Präsidentin des Cinéclubs zurücktreten werde. Eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger wird gesucht.

Förderung des guten Films

Es gebe erst vage Interessentinnen und Interessenten für die Nachfolge von Franziska Bannwart, heisst es in der Mitteilung. Franziska Bannwart und auch Cécile Küng hoffen, dass sich bald eine Lösung ergeben werde. Der Cinéclub Rosental erstrebt – so steht es in den Statuten – «die Förderung des guten Films auf dem Platz Heiden sowie die Unterstützung und den Erhalt des Kinos Rosental in Heiden. Er bezweckt vor allem, seinen Mit-gliedern sehenswerte und künstlerisch wertvolle Filme zu zeigen.»

«Schellenursli» überragt alle

Das Kino, welches seit 15 Jahren genossenschaftlich geführt wird, beschäftigt 45 Personen, die ehrenamtlich mitarbeiten, und eine Geschäftsführerin. Diese Funktion wurde vor kurzem von Astrid Mucha aus Wolfhalden übernommen. Bei Speis und Trank bestand die Gelegenheit zu vielen Gesprächen an den Tischen und an der Bar. Cécile Küng, seit drei Jahren Präsidentin der Genossenschaft Kino Rosental, konnte von einen guten Geschäftsjahr 2015 sprechen, heisst es in der Mitteilung. Ein Film hat alle anderen überragt: Es war der «Schellenursli». Die Geschichte, 1945 geschrieben von Selina Chönz, einer Montessori-Kindergärtnerin aus Samedan, und illustriert vom Künstler Alois Carigiet, einem Maler, Zeichner und Lithograph aus Trun. Der «Schellenursli» wurde 1964 bereits einmal verfilmt, aber erst der 2015 entstandene Film wurde zum Erfolg, ja zum Kassenschlager.

Den Abschluss des vergnüglichen Abends bildete die Vorführung des Films «A Walk in the Woods». (pd)

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