Fragen zum Präsidium der KES-Behörde

Am 1. Januar 2013 tritt das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (KES) auf Bundesebene in Kraft. Es löst das bisherige Vormundschaftsrecht ab mit dem Ziel, die heutigen Vormundschaftsbehörden zu professionalisieren. Diese waren bislang mit Laien besetzt. Zur KES-Region St.

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Am 1. Januar 2013 tritt das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (KES) auf Bundesebene in Kraft. Es löst das bisherige Vormundschaftsrecht ab mit dem Ziel, die heutigen Vormundschaftsbehörden zu professionalisieren. Diese waren bislang mit Laien besetzt. Zur KES-Region St. Gallen gehören künftig neben der Stadt St. Gallen auch die Gemeinden Eggersriet, Häggenschwil, Muolen und Wittenbach. Angela Marfurt-Jahn, Mitarbeiterin des Vormundschaftsamts, wurde kürzlich zur Präsidentin der neuen Behörde gewählt.

Die Stellenbesetzung wirft bei Stadtparlamentarierin Lisa Etter-Steinlin (SP) einige Fragen auf. Mittels einfacher Anfrage will sie vom Stadtrat wissen, ob die Stelle ausgeschrieben worden ist und wenn nicht, weshalb. Zudem stellt sie die Frage, ob eine neue Stelle ohne öffentliche Ausschreibung überhaupt besetzt werden darf und wer zuständig war für die Wahl der Präsidentin der neuen Behörde. (mke)

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