Fragen über Fragen im Glasfaserprojekt

Gossau Erneut nimmt Désirée Baldegger, SVP-Stadtparlamentarierin, einen Artikel zum Glasfasernetz im St. Galler Tagblatt vom 12. Oktober zum Anlass, eine Einfache Anfrage beim Gossauer Stadtrat einzureichen.

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Désirée Baldegger (Bild: Hanspeter Schiess)

Désirée Baldegger (Bild: Hanspeter Schiess)

Gossau Erneut nimmt Désirée Baldegger, SVP-Stadtparlamentarierin, einen Artikel zum Glasfasernetz im St. Galler Tagblatt vom 12. Oktober zum Anlass, eine Einfache Anfrage beim Gossauer Stadtrat einzureichen. Bereits im April störte sie sich an der Informationspolitik der Gossauer Stadtwerke (Tagblatt vom 27. April). Auch dieses Mal geht es der Politikerin um mehr Transparenz im Glasfaserprojekt.

Wie im Artikel thematisiert, wollen die Gossauer Stadtwerke im Zuge des Ausbaus des Glasfasernetzes in lokalen Fachgeschäften Informationsstellen anbieten, heisst es in der Einfachen Anfrage einleitend. Désirée Baldegger möchte vom Gossauer Stadtrat wissen, wie denn sichergestellt werde, dass die Fachgeschäfte jene Anbieter promoten, welche mit den Stadtwerken einen Kooperationsvertrag haben und somit auch Erträge generieren. Auch möchte sie darüber informiert werden, ob die Fachgeschäfte eine Entschädigung erhalten und in welcher Höhe sich diese gestalte.

Weiter interessiert sich die SVP-Parlamentarierin, um welche Kunden es sich bei den rund 100 Anschlüssen (Stand Juli 2016) handelt. Also, ob es Privatpersonen, juristische Personen oder öffentlich-rechtliche Körperschaften sind. Und wie sich die Aufteilung dieser verschiedenen Kunden gestalte.

Im Zeitungsartikel werde ausserdem von einem überarbeiteten Businessplan der Gossauer Stadtwerke gesprochen. Baldegger möchte wissen, weshalb dieser nach so kurzer Zeit überarbeitet wurde und welche Lehren daraus gezogen wurden. Eine weitere Frage Baldeggers ist, weshalb der Break-Even erst 2040 erreicht werden könne. Ursprünglich sei die Refinanzierung nämlich auf 20 Jahre nach Projektstart, sprich 2034, gedacht gewesen. (ad)