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«Fondue-Beizli»-Wirt kandidiert

An der Hauptversammlung von Gastro Stadt St. Gallen hat der Präsident angekündet, dass die Branche aktiv an der Politik teilnehmen wird. Einen ersten Kandidaten für die Stadtparlamentswahlen hat sie bereits.
Elisabeth Reisp
Stefan Schmidhauser will für die FDP ins Stadtparlament. (Bild: pd)

Stefan Schmidhauser will für die FDP ins Stadtparlament. (Bild: pd)

Die Gastrobranche fühlt sich in der Politik zu wenig gehört. «Wohl sind wir gut vernetzt», sagte René Rechsteiner, Präsident Gastro Stadt St. Gallen, an der Hauptversammlung am Montag (Ausgabe von gestern). Doch der jüngste Entscheid des Kantonsrates zum Gastwirtschaftsgesetz habe gezeigt, dass die Interessen der Branche in der Politik zu wenig Anklang fänden. Es sei daher Zeit, dass die Wirte nun selber aktiv werden, sagte Rechsteiner. Er ermunterte die Wirte nicht nur, an Abstimmungen diszipliniert an die Urne zu gehen. Er kündete auch an, dass mit Vertretern der Branche künftig auch in politischen Gremien zu rechnen sei.

Nicht nur fromme Wünsche

Rechsteiner hegt damit keineswegs nur fromme Wünsche. Die Branche hat sich mobilisiert. Ein erster Wirt hat sich bereits bereit erklärt, sich für die Stadtparlamentswahlen im September zur Verfügung zu stellen. Es handelt sich dabei um Stefan Schmidhauser, Wirt des Fondue-Beizlis.

Wirt in einem Familienbetrieb

Der 51-Jährige kennt die Bedürfnisse der Wirte und der Hoteliers praktisch seit er auf der Welt ist. Seine Familie führt das Fondue-Beizli seit 40 Jahren. «Ich selbst bin seit 13 Jahren Wirt. Davor hatte meine Mutter es 27 Jahre lang geführt», sagt Schmidhauser.

Schmidhauser will im September für die FDP ins Rennen steigen. Parteimitglied sei er zwar erst, seit sich sein Plan zu kandidieren, konkretisiert habe. «Dem Freisinn war ich aber schon immer nahe», sagt er.

Bis jetzt einziger Kandidat

Wie sein politisches Wirken konkret aussehen soll, weiss Schmidhauser noch nicht. Es sei noch nicht an der Zeit, Ideen für Vorstösse zu entwickeln. Zuerst müsse er aufgestellt und gewählt werden. Schmidhauser rechnet sich intakte Chancen für den Sprung ins Stadtparlament aus. «Aber vermutlich klappt es erst beim zweiten Anlauf.» Dadurch, dass er viele Gäste aus der Politik in seinem Beizli bewirten dürfe, sei er gut vernetzt. Auch ist Schmidhauser im Vorstand des Vereins Sternenstadt.

Bis jetzt ist Schmidhauser das einzige Mitglied von Gastro Stadt St. Gallen, das sich im September zur Wahl stellen wird. Präsident René Rechsteiner, Wirt des Restaurants Bierfalken, kann selbst nicht fürs Stadtparlament kandidieren, da er nicht in der Stadt wohnhaft ist.

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