Förderkonzept weiterhin gültig

Das städtische Förderkonzept bleibt nach Inkrafttreten des neuen kantonalen Berufsauftrags für Lehrer gültig: Das antwortet der Stadtrat auf einen Vorstoss.

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Stadtparlamentarierin Andrea Hornstein von der Politischen Frauengruppe (PFG) reichte im August dieses Jahres eine Einfache Anfrage ein zum Förderkonzept der Stadt. Ihr ging es dabei vor allen Dingen um die sogenannte Integrationslektion.

Massnahmen koordinieren

Hornstein erkundigte sich, ob diese Klassenlehrerlektion, die dem Erfassen und der Koordination von unterstützenden Massnahmen von Kindern mit besonderem Bildungsbedarf dient, mit Inkrafttreten des neuen kantonalen Reglements über den Berufsauftrag der Volksschullehrpersonen auf das Schuljahr 2015/2016 in der Stadt abgeschafft und den Lehrkräften nicht mehr abgegolten werde.

Andere Bezeichnung

Der Stadtrat antwortet nun, das Förderkonzept der Stadt habe weiterhin Gültigkeit. Die Integrationslektion sei in St. Gallen bisher freiwillig abgegolten worden. Mit dem neuen Berufsauftrag für Volksschullehrer habe der Kanton diese Lektion nun für obligatorisch erklärt. Die Auflistung der Tätigkeiten, die mit der vom Kanton neu vorgegebenen Entlastungslektion abgegolten werden, sei zwar detaillierter abgefasst als im städtischen Förderkonzept, in der Gesamtbetrachtung aber deckungsgleich. Es sei klar, dass gleiche Tätigkeiten nicht doppelt abgegolten werden, antwortet der Stadtrat auf die Einfache Anfrage Andrea Hornsteins.

Gesetzliche Grundlage

Sie hielt dem Stadtrat vor, er streiche abgemachte Ressourcen. Für die in der Stadt bereits gewährte Ingetrationslektion gebe es jetzt einfach eine gesetzliche Grundlage. (dwi)

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