Föbü wird nicht Kirchenpräsident

Föbü Christoph XXV. Sigrist ist nicht zum Kirchenratspräsidenten des Kantons Zürich gewählt worden. Die Kirchenparlamentarier der Zwingli-Kirche gaben gestern aus der Auswahl von drei Kandidaten dem Thalwiler Pfarrer Michel Müller den Vorzug. Christoph XXV.

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Föbü Christoph XXV. Sigrist ist nicht zum Kirchenratspräsidenten des Kantons Zürich gewählt worden. Die Kirchenparlamentarier der Zwingli-Kirche gaben gestern aus der Auswahl von drei Kandidaten dem Thalwiler Pfarrer Michel Müller den Vorzug. Christoph XXV. bekam von Anfang an am wenigsten Stimmen. Er schied nach dem dritten Wahlgang aus.

Wollten die eher fasnachtskritischen Zürcher Synodalen einfach keinen bekennenden Fasnächtler zum neuen Kirchenpräsidenten? Christoph XXV. winkt ab: «Dass ich Födlebürger bin, ist nicht der Grund für meine Nichtwahl.» Im Kirchenparlament würden die Fraktionen die Politik machen. Die anderen beiden Kandidaten waren Fraktionsvertreter, Grossmünsterpfarrer Sigrist wurde hingegen erst spät von einer interfraktionellen Gruppe portiert. Einzelne Medien sahen in ihm trotzdem schon den künftigen Präsidenten. (kl)