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«Fleischberufe sind nicht gefragt»

Nachgefragt

An den vierten Berufserkundungstagen in Gossau lernten kürzlich 143 Schülerinnen und Schüler fünf ausgewählte Berufe näher kennen. Reto Huber, beim Gewerbeverband Gossau für den Anlass zuständig, sagt, warum dieser ein Erfolg ist.

Reto Huber, wie viele Betriebe waren an den Berufs­erkundungstagen vertreten?

Aufgrund ihrer Anmeldungen besuchten die Schülerinnen und Schüler 57 Firmen und schnupperten in 66 Berufe hinein. Das sind so viele, wie noch nie zuvor. Der tolle Wert ist ein Zeichen für die gute Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft.

Welche Berufe waren am beliebtesten und welche am unbeliebtesten?

Wie schon in den vergangenen zwei Jahren wurde Koch am meisten nachgefragt. Danach folgten wieder die Berufe Fachperson Betreuung und Gesundheit. Am wenigsten gefragt waren Berufe, die in irgendeiner Form mit Fleisch zu tun hatten.

Sind Sie zufrieden mit den Berufserkundungstagen?

Ja. Der Erfolg ist zwar nicht unmittelbar messbar. Ziel ist, dass die Gossauer Schulabgänger eine passende Lehrstelle in Gossau finden. Die Firmen haben den Mehrwert erkannt. In den vergangenen Jahren wurden schon diverse Lehrstellen mit Schülern besetzt, die an den Berufserkundungstagen dabei waren. (mha)

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