Finanzierung der Fachhochschule Rapperswil neu geregelt

ST.GALLEN. Am Montag hat der St.Galler Kantonsrat die Finanzierung der Hochschule für Technik Rapperswil neu geregelt. Thema im Rat waren vor allem die Kostenanteile der Kantone Schwyz und Glarus.

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Der Kanton St.Gallen musste die Finanzierung der Hochschule für Technik in Rapperswil-Jona auf eine neue Basis stellen. Während einer Übergangsfrist hatte St.Gallen die Beiträge des Kantons Zürich übernommen, der seine Mitträgerschaft auf Ende des Studienjahrs 2007/08 beendet hatte.

Zwischenzeitlich hatten auch die beiden anderen Trägerkantone, Schwyz und Glarus, vorsorglich die bestehende Vereinbarung auf September 2016 gekündigt.

Neues Finanzierungsmodell
Die Regierung schlug ein neues Finanzierungsmodell vor, bei dem der Kanton St.Gallen die finanziellen und unternehmerischen Risiken alleine trägt. St.Gallen übernimmt die Finanzierung der Hochschule für Technik in Form eines mehrjährigen, verbindlichen Globalkredits. Die Beteiligung der Kantone Schwyz und Glarus würde auf Pauschalabgeltungen begrenzt.

In der Eintretensdebatte erinnerte der Sprecher der CVP-EVP-Fraktion, dass der Kanton Schwyz noch über die Vereinbarung abstimmen müsse. Man habe wenig Verständnis für die Haltung der Schwyzer Regierung, die eine Beteiligung abgelehnt habe, betonte der Sprecher der SP-Grüne-Fraktion.

Regierungsrat Stefan Kölliker (SVP) stellte fest, dass St.Gallen die alleinige Verantwortung tragen wolle. Damit werde es in den anderen Kantonen keine Abstimmungen mehr über die Fachhochschule in Rapperswil geben − «nur noch im St.Galler Kantonsrat».

Alle Fraktionen unterstützten die Vorlage, sie wurde ohne Änderungen gutgeheissen. (sda)