Finanzielle Kontroversen im Verein

rorschach. In der Clubhütte des FC Rorschach konnte Präsident Robert Gartmann 38 Mitglieder der Fussball-Veteranenvereinigung Bodensee-Rheintal aus dem Einzugsgebiet oberer Thurgau, Region Rorschach und unteres Rheintal begrüssen.

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rorschach. In der Clubhütte des FC Rorschach konnte Präsident Robert Gartmann 38 Mitglieder der Fussball-Veteranenvereinigung Bodensee-Rheintal aus dem Einzugsgebiet oberer Thurgau, Region Rorschach und unteres Rheintal begrüssen.

Robert Gartmann behandelte an Stelle des verstorbenen Anton Baumgartner, Goldach, speditiv die Traktanden. Es musste auch auf einige Knackpunkte eingegangen werden.

Es zeigt sich, dass sich immer weniger Leute bereit erklären, eine ehrenamtliche Funktion zu übernehmen. Treten noch interne Querelen auf, wird es schwierig, einen Vorstand zu bestimmen.

Weniger Mitgliedereinnahmen

Nach der Totenehrung orientierte der Präsident über das abgelaufene Vereinsjahr. Trotz schlechter Witterung nahmen 38 Personen am Jahresausflug teil, 54 Mitglieder besuchten den Schlussabend und eine beträchtliche Anzahl die Landsgemeinde. Die Jahresrechnung schliesst mit einem kleinen Verlust von rund 1000 Franken ab.

Hier gilt: weniger Mitgliedereinnahmen, weniger Geld. Dennoch wurde der Mitglieder-Jahresbeitrag bei 30 Franken belassen.

Einiges zu reden gaben die Wahlen. Robert Gartmann will nicht Präsident bleiben. Marcus Hollweg vom Zentralvorstand übernimmt demzufolge das Präsidentenamt, bis eine andere Lösung gefunden ist. Harry Baumgartner wird Vizepräsident, und Kassier bleibt Walter Fuchs.

Robert Gartmann stellt sich als Aktuar zur Verfügung und somit bleibt noch Ruth Gartmann als Beisitzerin.

Austritt als Konsequenz

Finanzielle Unstimmigkeiten – von Vorgängern provoziert – veranlassten Alois Eberle, seine Kandidatur als Präsident zurückzuziehen und der langjährige Revisor Edgar Bigger stellte sein Amt aus ähnlichen Gründen per sofort zur Verfügung, was gleichzeitig den Austritt aus der Vereinigung bedeutet.

Mit der Weiterführung der kameradschaftlichen Anlässe bleibt die Veteranenvereinigung auf gutem Kurs, wobei der Schlusshock auf einen Nachmittag, 6. November, verlegt wird, gemeinsam der Cupfinal besucht und die Landsgemeinde besser frequentiert werden soll.

Keine leichte Aufgabe

Dazu wird die Mitgliederwerbung vorangetrieben, was trotz zahlreicher Vergünstigungen (unter anderem Gratiseintritt oder Ermässigung bei regionalen Spielen) nicht leicht fallen dürfte – zwei Neueintritten stehen siebzehn Austritte und vier Todesfälle entgegen.

(er)

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