Fiffan – teuflische Präsidentin

Die höchste Pfaderin der Schweiz ist die St. Gallerin Barbara Blanc. Die 43-Jährige ist Präsidentin der Pfadi-Bewegung Schweiz. Mittlerweile lebt sie mit ihrer Familie zwar im Aargau, aufgewachsen ist sie aber in der Stadt St. Gallen. Im Trupp Notkersegg verfiel sie der Pfadi.

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Die höchste Pfaderin der Schweiz ist die St. Gallerin Barbara Blanc. Die 43-Jährige ist Präsidentin der Pfadi-Bewegung Schweiz. Mittlerweile lebt sie mit ihrer Familie zwar im Aargau, aufgewachsen ist sie aber in der Stadt St. Gallen. Im Trupp Notkersegg verfiel sie der Pfadi. Fiffan, so ihr Vulgo, weiss nicht wirklich, was ihr Name bedeutet. «Es habe mal ein Kinderbuch gegeben, haben mir meine Leiter erzählt, das von einer Teufelsfamilie handelte. Deren jüngster Spross soll Fiffan geheissen und immer Blödsinn angestellt haben.» So ganz von ungefähr komme der Name wohl nicht, gibt sie schmunzelnd zu. Einen Nachweis zu diesem Buch gibt es jedoch nicht. Nicht einmal ihre Mutter, die Bibliothekarin war, hat jemals ein solches Buch gefunden. Den Namen trage sie aber seit ihrem achten Lebensjahr und mit Stolz. Auf Fiffan reagiert Blanc immer noch so selbstverständlich wie auf den Taufnamen Barbara. Genauso selbstverständlich nennen ihre zwei kleinen Mädchen ihre Paten «Götti Rubik» oder «Gotti Banita».

An ihre Pfadizeit und Kindheit in St. Gallen erinnert sie sich gerne. Vor allem an die Skirennen von der Vögelinsegg runter in die Notkersegg. «Das war praktisch im Tiefschnee und für uns Pfadis eine riesige Gaudi. Wer nicht bremsen konnte, fuhr ins Bächlein.» Später als Leiterin habe sie gemerkt, dass die Pfadi-Skirennen ein grosser «Chrampf» waren. «Wir Leiter mussten die Pisten noch selber stampfen.» Aber für die Pfadi ist kein Einsatz zu gross.