Fides will in die Aufstiegsrunde

Der 1.-Liga-Tabellendritte SV Fides strebt nach oben. Appenzell kämpft hingegen mit ausländischer Verstärkung gegen den Abstieg.

Fritz Bischoff
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HANDBALL. Für das 1.-Liga-Team SV Fides beginnt morgen nach sechs Wochen Pause die zweite Hälfte der Meisterschaft mit dem Heimspiel um 19 Uhr im Athletik Zentrum gegen Leader Wädenswil. Der St. Galler Tabellendritte hat auf den Ersten fünf Punkte Rückstand. Da der Zweite GC Amicitia Zürich und der Vierte Kadetten Youngsters nicht aufstiegsberechtigt sind, sind die Aussichten des Teams von Spielertrainer Alex Usik auf einen Aufstiegsrundenplatz gut. «Unser revidiertes Saisonziel sind die Aufstiegsspiele. Wir verfügen über das Potenzial», sagt Coach Erwin Ganz. Wichtig für Fides ist, dass Usik seine Verletzung ausgeheilt hat und wieder einsatzfähig ist. Ansonsten gab es im Kader keine Veränderungen.

Neues Appenzeller Team

Ganz im Gegensatz zum TV Appenzell, der mit einem Punkt aus elf Spielen auf dem letzten Platz rangiert war. Doch den Ligaerhalt gibt Appenzell nicht so einfach preis. Unter der Führung der ehemaligen Spieler Andreas Masina und Raphael Neff hat sich eine Gruppe gebildet, die dem Team die Möglichkeiten zum Ligaerhalt eröffnen will. «Wir sind bei Privatpersonen und Sponsoren auf eine grosse Solidarität gestossen, um die finanziellen Mittel zur personellen Verstärkung zu beschaffen», sagte Masina. So konnten die Appenzeller bis zum Saisonende den Slowaken Lukas Gamrat aus der 2. Bundesliga von Hildesheim und den Dänen Mads Boie Thomsen verpflichten. Weitere Verstärkung kommt von St. Otmar (Dano Waldburger) und Fortitudo Gossau (Fabian Graber, Fabian Geiger, Roger Niederer).

Erste beiden Spiele gewonnen

«Wir hatten mit dem Vorrundenteam zu wenig Potenzial zum Ligaerhalt. Die jungen Spieler waren überfordert. Wir wollen sie entlasten und in Ruhe an das 1.-Liga-Niveau heranführen», sagte Masina. Die Ideen scheinen zu fruchten, Appenzell hat seine ersten beiden Partien des Jahres mit 25:23 gegen Uster und 30:29 gegen Arbon gewonnen.