Fides ist dem Druck nicht gewachsen

HANDBALL. Drei deutliche Heimsiege haben die erste Runde der Aufstiegsrunde von der 1. Liga zur NLB geprägt. West HBC siegte gegen Einsiedeln 30:25, SG Pilatus gegen SG Wädenswil 33:25 und Solothurn dominierte Fides mit 33:22 (16:11).

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HANDBALL. Drei deutliche Heimsiege haben die erste Runde der Aufstiegsrunde von der 1. Liga zur NLB geprägt. West HBC siegte gegen Einsiedeln 30:25, SG Pilatus gegen SG Wädenswil 33:25 und Solothurn dominierte Fides mit 33:22 (16:11). Die Solothurner, die sich selber als Aufstiegsfavoriten sehen, dominierten die St. Galler von Beginn weg und waren stets das führende Team. Sie setzten ihre körperliche Überlegenheit geschickt ein, wirkten in ihren spielerischen Anlagen aber doch nicht absolut überragend. Ihre Leistung reichte jedoch problemlos zum deutlichen Erfolg.

«Mit angezogener Handbremse»

Bei Fides schien es, als könne das Team mit dem Erwartungsdruck nicht umgehen. «Ich wurde den Eindruck nicht los, dass wir irgendwie mit angezogener Handbremse spielten. Das befreiende Element fehlte in unseren Aktionen», sagte Spielertrainer Alex Usik. Dieser Mangel wog vor allem in der Offensive schwer, war doch die Abschlussquote schwach. Insbesondere aus dem Rückraum wurde zu wenig Torgefährlichkeit erarbeitet. «Unsere Leistung entwickelte sich nie so, wie wir uns dies vorgenommen hatten», so Usik.

Einfache Gegenstosstore

Trotzdem konnte sein Team den Rückstand Mitte der zweiten Halbzeit einmal bis auf drei Treffer verringern. Doch in der Folge krankten die St. Galler wieder daran, womit sie schon zuvor den Gegner begünstigt hatten. Sie gestanden Solothurn erneut zu zahlreiche einfache Gegenstosstore zu.

Schon morgen kann Fides seinen Fehlstart korrigieren. Um 20.15 Uhr empfängt die Mannschaft im Athletik Zentrum die SG Pilatus. (fb.)

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