Fides holt trotz schwachem Start einen Punkt

HANDBALL. 28:28 stand am Ende der 1.-Liga-Partie zwischen Fides und Seen Tigers auf der Anzeigetafel. Die St. Galler Spieler und Anhänger wussten nicht so recht, ob sie sich nun über den einen gewonnen Punkt freuen oder über den andern verlorenen Punkt ärgern sollten.

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HANDBALL. 28:28 stand am Ende der 1.-Liga-Partie zwischen Fides und Seen Tigers auf der Anzeigetafel. Die St. Galler Spieler und Anhänger wussten nicht so recht, ob sie sich nun über den einen gewonnen Punkt freuen oder über den andern verlorenen Punkt ärgern sollten. Tatsache war, dass Fides nur ein einziges Mal beim 25:24 in der 52. Minute die Führung inne hatte, jedoch in der letzten Spielminute beim 27:27 den vermeintlichen Siegtreffer hätte erzielen können. Doch ein Übertreten am Kreis brachte die Winterthurer nochmals in Ballbesitz, was diese zur 28:27-Führung nutzten. Schliesslich übernahm Spielertrainer Alex Usik nach abgelaufener Spielzeit die Verantwortung einen Penalty zu werfen. Er realisierte seinen fünften Treffer und sicherte so den Punkt. Diesen verdiente sich Fides aufgrund der Leistungssteigerung nach der Pause (15:18).

Bamert erzielt acht Tore

«Einmal mehr kamen wir schlecht ins Spiel. Es dauerte viel zu lange, bis wir die Härte der gegnerischen Spielweise annahmen», sagte Andreas Krapf, der mit drei Würfen drei Tore erzielt hatte. Damit sprach er an, dass das Heimteam schnell in Rückstand geraten war und Mitte der ersten Halbzeit mit sieben Toren zurücklag. Da Fides – angeführt vom sehr gut haltenden Goalie Jonas Kappenthuler – in der zweiten Spielhälfte vor allem defensiv stark aufspielte und auch den Goalgetter und früheren St. Otmar-Spieler Raphael Liniger besser in den Griff bekam, war der Punktgewinn schliesslich verdient. Auch in der Offensive, in der der Kreisläufer Simon Bamert mit acht Toren auffiel, waren durchaus ansprechende Aktionen zu verzeichnen. Will Fides in den nächsten Spielen jedoch den vierten Platz halten oder gar verbessern, so ist eine grössere leistungsmässige Ausgeglichenheit über die gesamte Spieldauer erforderlich. (fb.)