FHS geht aufs Quartier zu

ST.GALLEN. Rund 380 neue FHS-Studierende beschäftigten sich gestern mit dem Rosenberg-Quartier, in dem sie ab nächster Woche studieren werden. Die Fachhochschule möchte den Austausch mit dem Quartier fördern.

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Die FHS und das Quartier: Studenten verfilmten Ideen. (Bild: Tobias Hänni)

Die FHS und das Quartier: Studenten verfilmten Ideen. (Bild: Tobias Hänni)

An der Startveranstaltung für die neuen Studierenden, die nächste Woche mit ihrer Ausbildung beginnen, drehte sich gestern an der Fachhochschule alles ums Rosenberg-Quartier. 375 der rund 450 Studienanfänger aus den drei Fachbereichen Wirtschaft, Gesundheit und Soziale Arbeit gingen gemeinsam der Frage nach: Wie können sich die FHS und das Quartier näherkommen?

Fitnessstudio und Studi-Beiz

«Die Studierenden sollten in Workshops aufzeigen, was die Schule fürs Quartier tun kann. Und umgekehrt», sagt Thomas Utz, einer der Verantwortlichen der Startveranstaltung. Darüber hinaus diene der Tag dazu, den Austausch unter den Studierenden der drei Fachbereiche zu fördern und ihnen das FHS-Gebäude und das Rosenberg-Quartier näherzubringen. Als Einstimmung aufs Thema gab es neben Referaten von Quartierentwickler Peter Bischof und Quartiervereinspräsidentin Heidi Gerster geführte Spaziergänge durchs nördliche Bahnhofgebiet.

Aufgeteilt in knapp 30 Gruppen, liessen die Neuankömmlinge im Anschluss ihrer Kreativität freien Lauf. Auf Plakaten und in zweiminütigen Filmen hielten sie ihre Ideen für einen stärkeren Austausch mit dem Quartier fest – oder zumindest für ein angenehmeres Studentenleben. Während eine Gruppe für ein «Open Air Bahnhof Nord für Studierende und Quartierbewohner» warb, wünschte sich eine andere eine Studentenbeiz und eine dritte ein Fitnessstudio.

Kein Büroquartier

Die Filme können die nächsten Wochen auf einer Facebook- Seite von allen Studierenden «geliked» und kommentiert werden. Es sei gut möglich, dass die eine oder andere Idee gemeinsam mit dem Quartier umgesetzt werde, sagt FHS-Rektor Sebastian Wörwag. «Wir möchten eine gute Nachbarschaft pflegen.» Die FHS wolle einen Beitrag an ein belebtes Quartier leisten. «Es soll kein reines Büroquartier sein», sagt Wörwag im Hinblick auf die Schliessung des spanischen Klubhauses. (hae)