Feusi und Raschle treten im zweiten Wahlgang an

Tübach Gestern Abend ist die Anmeldefrist für den letzten verbliebenen der drei Gemeinderatssitze in Tübach abgelaufen. Damit stehen die Kandidaten für den zweiten Wahlgang fest: Die beiden parteilosen Daniela Feusi-Vetsch und Oswald Raschle treten nochmals an.

Merken
Drucken
Teilen

Tübach Gestern Abend ist die Anmeldefrist für den letzten verbliebenen der drei Gemeinderatssitze in Tübach abgelaufen. Damit stehen die Kandidaten für den zweiten Wahlgang fest: Die beiden parteilosen Daniela Feusi-Vetsch und Oswald Raschle treten nochmals an. Die SVP-Politikerin Sabina Revoli verzichtet auf eine erneute Kandidatur.

«Aufgrund des Ergebnisses im ersten Wahlgang habe ich beschlossen, nicht mehr anzutreten», erklärt Revoli ihren Entscheid. Sie sei überzeugt, dass sie eine gute Verstärkung für den Gemeinderat gewesen wäre und hätte ihre Fähigkeiten gerne eingebracht. «Trotzdem bleibe ich realistisch und akzeptiere den demokratischen Entscheid.» Sabina Revoli erreichte mit 112 Stimmen den niedrigsten Stimmenanteil im ersten Wahlgang.

Ergebnis aus erstem Wahlgang motiviert

Mit 186 erzielten Stimmen blieb auch Daniela Feusi-Vetsch der Einzug in den Rat verwehrt. Mit ihrer erneuten Kandidatur möchte sie unter anderem auch den Frauenanteil im Tübacher Gemeinderat stärken. «Mein Wunsch zur aktiven Mitgestaltung des Dorflebens und der Gemeinde ist immer noch aktuell», sagt Feusi. Das entgegengebrachte Vertrauen der Wähler habe ihren Entscheid für eine erneute Kandidatur bestärkt. «Wenn ich etwas tue, dann mit viel Herzblut», sagt die Parteilose. Dieses Engagement wolle sie in Tübach einbringen.

Auch Oswald Raschle freut sich über die Zustimmung der Wähler. Mit 221 Stimmen hat er das absolute Mehr von 237 im ersten Wahlgang nur knapp verpasst. «Wie bereits am Podiumsgespräch erkennbar wurde, decken sich meine Standpunkte nicht immer mit jenen des bestehenden Gemeinderates», sagt er. Doch er sei überzeugt, dass eine solche Meinungsvielfalt für die nachhaltige Entwicklung der Gemeinde Tübach wichtig ist. Deshalb werde er nochmals kandidieren. Der zweite Wahlgang um den Sitz im Tübacher Gemeinderat findet am, Sonntag, 27. November, statt. (sag)