Feuer zerstört Küche in Arbeiterpension

RORSCHACH. Einen Sachschaden von 50 000 Franken verursachte das Feuer, das in der Nacht auf gestern in einer Pension an der Pestalozzistrasse wütete. Der Brand brach in der gemeinsam genutzten Küche aus. Eine Person musste zur Beobachtung ins Spital.

Jolanda Riedener
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Die Küche im zweiten Stock ist vom Feuer verwüstet worden. Ein 32-Jähriger verbrachte die Nacht im Spital. (Bild: Kapo St. Gallen)

Die Küche im zweiten Stock ist vom Feuer verwüstet worden. Ein 32-Jähriger verbrachte die Nacht im Spital. (Bild: Kapo St. Gallen)

Ein Brand ist in der Nacht auf gestern in der Küche der Pension an der Pestalozzistrasse 48 in Rorschach ausgebrochen. Wie Ramona Iojescu, Vermieterin der Pension, vermutet, sei das Feuer möglicherweise aus Unachtsamkeit beim Kochen ausgebrochen. «Als ich bei der Pension angekommen bin, hatte die Feuerwehr bereits alles unter Kontrolle», sagt Iojescu. Die Pensionsbewohner hätten das Feuer teilweise selbständig löschen können. Ein Passant habe das Feuer kurz vor halb zwei nachts entdeckt und die Feuerwehr verständigt.

Nacht im Spital verbracht

Ein 32jähriger Mieter musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden, wie es in einer Mitteilung der Kantonspolizei St. Gallen heisst. «Ihm geht es mittlerweile wieder gut», sagt Iojescu. Alle Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. «Weil nicht klar war, ob sich noch weitere Mieter in ihren Zimmern befinden, musste die Feuerwehr mit der Axt mehrere Türen einschlagen», sagt Ramona Iojescu. Die Mieter, überwiegend ausländische Gastarbeiter, werden von Iojescu in anderen Pensionen, die sie betreibt, untergebracht. «Wir finden für alle rasch eine Lösung.»

50 000 Franken Sachschaden

Laut einer Mitteilung der Kantonspolizei St. Gallen hatten die Feuerwehren Rorschach und Rorschacherberg das Feuer rasch löschen können. Auch die Berufsfeuerwehr St. Gallen rückte mit einer Wärmebildkamera zur Unterstützung aus. Der Sachschaden beträgt rund 50 000 Franken. Die genaue Brandursache wird vom Kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei St. Gallen abgeklärt, wie weiter mitgeteilt wurde.