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FESTAKT: Kulturminister Martin Klöti: "St.Gallen ist der beste Ort in der Schweiz für Musicals"

Am Donnerstagabend hat das Theater St.Gallen seine ersten fünfzig Jahre im Haus am Rand des Stadtparks gefeiert. Mit Plakaten, Festansprachen und der Oper "Fidelio»" Das Theater war 1968 vom Bohl ins Museumsquartier gezügelt.
Reto Voneschen
Vor der Festpremiere des «Fidelio» am Donnerstagabend im Theater St.Gallen: Premierenpublikum im Grossen Haus. (Bild: Benjamin Manser)

Vor der Festpremiere des «Fidelio» am Donnerstagabend im Theater St.Gallen: Premierenpublikum im Grossen Haus. (Bild: Benjamin Manser)

Auf den Tag fünfzig Jahre war es am Donnerstag her, dass das Theater St.Gallen, das damals noch Stadttheater hiess, mit einer Premiere sein neues Haus am Rand des Stadtparks eröffnete. Gegeben wurde damals "Fidelio", die einzige Oper von Ludwig van Beethoven.

Das wiederum hatte und hat Tradition: Wenn Theater und Sinfonieorchester etwas zu feiern haben ist Beethoven nie weit. Das war 1909 bei der Einweihung der Tonhalle und 1993 bei ihrer Wiedereröffnung der Fall. Und die Geschichte des neuen Theaterhauses am Stadtpark begann am 15. März 1968 mit einer "Fidelio"-Premiere. Genau wie jetzt, fünfzig Jahre später, das Jubiläum gefeiert wird.

Vorher wurde allerdings eine Ausstellung mit Theaterplakaten der vergangenen fünfzig Jahre im Foyer eröffnet. An der folgenden Festpremiere von "Fidelio" war der Anteil Politiker im Publikum speziell gross. Speziell machte die Sache aber etwas Anderes: Im Publikum sassen nämlich zwei Vorgänger des derzeitigen Theaterdirektors Werner Signer – Glado von May (Direktor 1980 bis 1992) und Hermann Keckeis (Direktor 1992/93).

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Die St.Galler Theaterplakate im Wandel der Zeit


Wichtige Institution für die ganze Ostschweiz

In den Festansprachen vor der Opernpremiere hoben beide Referenten die Bedeutung der Zustimmung des Stimmvolks vom 4. März fürs Theater hervor. Das Dreispartenhaus des Theaters St.Gallen habe für die ganze Ostschweiz einen besonderen Stellenwert, sagte Urs Rüegsegger, Präsident der Genossenschaft Konzert und Theater St.Gallen. Der hohe Ja-Stimmenanteil zur Sanierungsvorlage zeige, dass das kantonale Stimmvolk die Bedeutung der Institution sehr wohl ins Kalkül einbezogen und zu würdigen gewusst habe.

Regierungsrat Martin Klöti wiederum lobte das Theater als ein Haus für Geist und Seele, das von weiten Teilen der Bevölkerung mitgetragen werde. In den Sparten Musik, Tanz und Theater würden hier ausserordentliche Leistung für Kanton und Stadt St.Gallen, aber auch für die restliche Ostschweiz erbracht. Als Ort für Musicals sei St.Gallen heute schweizweit "der beste Ort", lobte der kantonale Kulturminister. Es komme ja auch nicht von ungefähr, dass Leute von weit herum diese Aufführungen des Theaters jeweils regelrecht "stürmten".

Allerdings sei das Theater ohne sein Publikum nichts, dankte Martin Klöti ausdrücklich auch den Stammgästen im Premierenpublikum. Sie seien es letztlich, die das Theater mit ihrer Treue am Leben erhielten, es zu einem spannenden Ort machten – und auch das Stadtsanktgaller Kulturviertel regelmässig mit Leben füllten.

Premierenpublikum am Donnerstagabend im Theater St.Gallen. Das Gebäude wurde vor schon vor fünfzig Jahren als bauliche Ikone und Zeichen des Aufbruchs gefeiert. Heute steht es unter Denkmalschutz. (Bild: Benjamin Manser)

Premierenpublikum am Donnerstagabend im Theater St.Gallen. Das Gebäude wurde vor schon vor fünfzig Jahren als bauliche Ikone und Zeichen des Aufbruchs gefeiert. Heute steht es unter Denkmalschutz. (Bild: Benjamin Manser)

Premierenpublikum am Donnerstagabend in der aussergewöhnlichen Architektur des Theaters St.Gallen. (Bild: Benjamin Manser)

Premierenpublikum am Donnerstagabend in der aussergewöhnlichen Architektur des Theaters St.Gallen. (Bild: Benjamin Manser)

Regierungsrat Martin Klöti würdigt am Festakt vor der "Fidelio"-Premiere vom Donnerstagabend das Schaffen des Theaters St.Gallen in den ersten 50 Jahren im Haus am Stadtpark. (Bild: Benjamin Manser)

Regierungsrat Martin Klöti würdigt am Festakt vor der "Fidelio"-Premiere vom Donnerstagabend das Schaffen des Theaters St.Gallen in den ersten 50 Jahren im Haus am Stadtpark. (Bild: Benjamin Manser)

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