Ferienzeit ist Sommerplauschzeit

Nächsten Dienstag startet der vom Jugendsekretariat organisierte Sommerplausch. Bisher haben sich 678 Mädchen und Buben angemeldet. Beliebt sind Kurse rund ums Essen oder mit Tieren. Für Spontane gibt es noch vereinzelte Plätze.

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Auch wenn es dieses Jahr nicht in weit entfernte Länder oder an den italienischen Strand geht, kommt für Stadtsanktgaller Schülerinnen und Schüler keine Langeweile auf. Das Jugendsekretariat hat einmal mehr in Zusammenarbeit mit der Direktion für Sport und Schule den Sommerplausch organisiert.

Bewährte und neue Kurse

Daniela Spörri, Projektleiterin des Sommerplausches, kann bei den angebotenen Kursen eindeutige Favoriten ausmachen.

«Wie im letzten Jahr schon ist die Führung durch den Cinedome mit anschliessender Filmvorführung in 3D äusserst gefragt.» Ebenfalls beliebt seien der Biobauernhof und die Schoggifabrik. Die Themen Essen und Tiere kämen sowieso immer gut an, ebenso wie kreative Kurse. Besonders gefreut hat Daniela Spörri, dass das Glasperlendrehen, das dieses Jahr zum erstenmal stattfindet, bereits ausgebucht ist. Oft brauchten neu eingeführte Kurse zwei Jahre, um sich zu etablieren.

Neu sind dieses Jahr unter anderem die Kurse «Fleischfressende Pflanzen», «Bowling-Spass» oder «Mein selbstgemachter Appenzeller Biber». Bisher habe nur ein Kurs abgesagt werden müssen, sagt Daniela Spörri. «Die Mädchenpowerwoche wird dieses Jahr nicht durchgeführt, obwohl sie letztes Jahr noch zustande gekommen ist.» Manchmal sei es auch nötig, zwei Kurse zu einem zusammenzulegen, weil in der Ferienmitte und gegen Ende einer Woche tendenziell weniger Kinder anwesend seien.

Ausgeglichene Gruppen

Insgesamt haben sich leicht mehr Mädchen (348) als Jungen (330) angemeldet. In den Kursen sei die Durchmischung aber relativ ausgeglichen, sagt Daniela Spörri. Nur in «spezifischen» Kursen wie etwa dem (ebenfalls neuen) «Kosmetik-Beauty-Plausch» sei die Verteilung homogener.

«Kinderlachen freut besonders»

Das Jugendsekretariat ist verantwortlich für 59 Kurse des Freizeitplausches. 15 davon sind gratis, bei den anderen bewegen sich die Teilnahmegebühren um die 15 Franken.

Für ältere Schüler von der 5. Klasse bis zur ersten Oberstufe werden unter dem Namen «Five1» zum zweitenmal spezielle Kurse angeboten, unter anderem «Abenteuer Seilpark» und «Graffiti». «Es machen Kinder jeden Alters mit, am meisten hat es aber von den Jahrgängen 2000 bis 2002», sagt Daniela Spörri.

Neu dieses Jahr ist, dass alle Eltern auf dem Anmeldetalon unterschreiben mussten, ob ihre Kinder fotografiert werden dürfen.

«Die Bildrechte haben wir mit den Datenschutzbeauftragten der Stadt abgeklärt, da sie nachher auf Flickr.com aufgeschaltet werden», erklärt Daniela Spörri. Doch für sie ist etwas anderes genauso wichtig: «Guckt man sich die Kinder an, wie sie lachen und danke sagen, entschädigt das in der akuten Phase für jeden Stress.» (hel)

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