Ferienende in der Hitze

Subtropische Hitze und mediterrane Gefühle – endlich ist der Sommer da. Davon profitieren aber nur die wenigsten St. Galler. Die Ferien sind vorbei, in den Büros und Klassenzimmern wird geschwitzt, während in den ersten Ferienwochen viele Tage verregnet waren.

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Subtropische Hitze und mediterrane Gefühle – endlich ist der Sommer da. Davon profitieren aber nur die wenigsten St. Galler. Die Ferien sind vorbei, in den Büros und Klassenzimmern wird geschwitzt, während in den ersten Ferienwochen viele Tage verregnet waren. Warum nur meint es Petrus erst jetzt gut mit der Stadt? Und: Warum werden nicht einfach die Ferien verschoben?

Die Zürcher kopieren

Schon letztes Jahr konnten sich die St. Galler über einen warmen Spätsommer und viel Sonnenschein freuen. Warum also nicht wie im Kanton Zürich die Ferien im Kalender um eine Woche nach hinten verschieben? So einfach sei das nicht, heisst es beim Kanton, der für die Festlegung der Ferien zuständig ist. Laut Esther Friedli vom kantonalen Bildungsdepartement war ein wetterbedingtes Verschieben der Sommerferien bisher nie Thema. «Die Ferien werden immer in die gleichen Kalenderwochen gelegt», erklärt sie.

Die Olma steht im Weg

Das Verlegen der Sommerferien hätte laut Esther Friedli weitreichende Konsequenzen. Ferien seien aufeinander abgestimmt. Bei einer Verschiebung der Sommerferien würden die Herbstferien mitrutschen. Was fatale Folgen hätte: Die Olma fände nach den Herbstferien statt – für St. Galler unvorstellbar.

Ganz auszuschliessen sei aber nicht, dass die Situation dereinst ändern könnte, sagt Esther Friedli. In der Vergangenheit habe es Änderungen gegeben: Die Frühlingsferien seien zum Beispiel vor ein paar Jahren von Ostern abgekoppelt worden. Also gibt es doch noch Hoffnung, dass sich auch die St. Galler irgendwann über Sommerwetter in den Sommerferien freuen können. (jyp)