Fehlt den Frauen der Mut?

Die Abläufe um die Unterstützung der Kandidierenden für die Stadtratswahlen sind äusserst aufschlussreich, aus Frauensicht allerdings eher betrüblich. Endlich bietet sich die Gelegenheit, beim Ersatz für die Vakanz im St.

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Die Abläufe um die Unterstützung der Kandidierenden für die Stadtratswahlen sind äusserst aufschlussreich, aus Frauensicht allerdings eher betrüblich. Endlich bietet sich die Gelegenheit, beim Ersatz für die Vakanz im St. Galler Stadtrat wieder zu einer Beteiligung von zwei Frauen in der Stadtregierung zurückzukehren. Aber wo bleibt da die Unterstützung der Frauen? Die CVP-Frauen hüllen sich in Schweigen, obwohl ihre Vertreterin in der Stadtregierung von den FDP-Frauen im Wahlkampf aktiv unterstützt wurde. Dürfen oder wollen sie nicht? Die SP ruft absurderweise dazu auf, den Mann zu wählen, damit Frauenanliegen in Zukunft besser vertreten seien. Dabei reduziert sie die Frauenanliegen aufs Velofahren und das bei der Stadtratskandidatin Barbara Frei angeblich fehlende Engagement im Bereich ausserschulischer Betreuung.

Ich fühle mich nur von einer kompetenten Stadträtin vertreten, die umfassend und ganzheitlich denkt und entsprechend politisiert. Die nicht nur Forderungen stellt, sondern sich auch deren finanzieller Folgen bewusst ist. Die den Alltag einer berufstätigen Frau und Mutter aus eigener Erfahrung kennt und weiss, was für diese wirklich wichtig ist. Es gibt für Frauen viele Gründe, Barbara Frei in den Stadtrat zu wählen – nutzen wir diese Chance!

Elisabeth Zwicky Mosimann Stadtparlamentarierin FDP Guisanstrasse 1a, 9010 St. Gallen