FDP-Stadtpartei bedankt sich bei Stadtrat Nino Cozzio

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Reaktion Die FDP der Stadt St. Gallen dankt Nino Cozzio. Dass sein am Mittwoch angekündigter Rücktritt aus dem Stadtrat aus gesundheitlichen Gründen erfolgen müsse, sorge über die Parteigrenzen hinweg für Betroffenheit, heisst es in einem Communiqué der städtischen Freisinnigen. Sie wünschen Nino Cozzio gemäss Mitteilung für die Zukunft viel Kraft und Rückhalt im privaten Umfeld.

Mit Nino Cozzio trete ein im besten Wortsinn bürgernaher, allseits beliebter Politiker zurück. Seine Popularität habe sich zuletzt im September 2016 gezeigt, als er mit dem besten Resultat sämtlicher Stadtratskandidaten im Amt bestätigt worden sei. Seit über zehn Jahren gehört der Christlichdemokrat dem St. Galler Stadtrat an. Als Vorsteher der Direktion Soziales und Sicherheit hat er gemäss FDP die gesellschaftspolitische Entwicklung entscheidend vorangetrieben.

Besondere Erwähnung verdienten an dieser Stelle die Gründung der Stiftung Zeitvorsorge, die auch wesentliche Aspekte der freisinnigen Forderungen nach mehr Gemeinsinn aufgreife, wie auch die Verankerung der sozioprofessionellen Fanarbeit im Umfeld des Fussball-Clubs St. Gallen. Dafür gebühre dem 59-jährigen Magistraten Dank und Anerkennung über die Parteigrenzen hinaus.

Mit der frühen Ankündigung seines Rücktritts lasse Nino Cozzio den Parteien Zeit, die politische Ausgangslage für die Nachfolge zu prüfen. Die FDP werde diese Analyse in den nächsten Wochen machen. (pd/dwi)