FDP sagt Ja zum Forschungs- zentrum

ST. GALLEN. Die Parteileitung der FDP des Kantons St. Gallen hat die Parolen für die Abstimmungen vom 25. November gefasst: Ja für den Beitritt des Kantons St. Gallen zur Vereinbarung über das Forschungs- und Innovationszentrum Rheintal. Und Ja für die Revision des Tierseuchengesetzes.

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ST. GALLEN. Die Parteileitung der FDP des Kantons St. Gallen hat die Parolen für die Abstimmungen vom 25. November gefasst: Ja für den Beitritt des Kantons St. Gallen zur Vereinbarung über das Forschungs- und Innovationszentrum Rheintal. Und Ja für die Revision des Tierseuchengesetzes.

Wie der im September vom Volk gutgeheissene Neubau des Forschungszentrums der HSR in Rapperswil soll auch das Forschungs- und Innovationszentrum Rheintal die Innovationskraft von Unternehmen fördern. Nutzniesser dieser Investition seien KMU-Betriebe, die über wenig Technologie-Ressourcen verfügten. Angesichts des starken Frankens und des globalen Wettbewerbs sei es entscheidend, dass sich Unternehmen durch hochstehende Produkte und durch einen steten Innovationsvorsprung von der internationalen Konkurrenz abheben könnten.

Ebenfalls einstimmig empfiehlt die St. Galler FDP das revidierte Eidgenössische Tierseuchengesetz zur Annahme. Die Revision sei nötig, da das geltende Gesetz aus dem Jahr 1966 die Seuchenprävention nur ungenügend abdecke. In einer globalisierten Welt, in der sich Epidemien rasant ausbreiteten, helfe eine Früherkennung und Beobachtung der Tierbestände, die Risiken einzudämmen. Die Prävention von Krankheiten diene der Gesundheit der Tiere. Die Befürchtung einiger Landwirte, dass das revidierte Tierseuchengesetz Zwangsimpfungen der Tierbestände vereinfache, sei unbegründet, da die heute geltenden Kriterien für eine Impfkampagne nicht verändert würden. (red.)

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