FDP-Frauen sind für 2. Säule

WIL. In Wil diskutierten die FDP-Ständeratskandidatin Karin Keller-Sutter und die Nationalratskandidatinnen Sabine Bianchi, Imelda Stadler, Susanne Vincenz-Stauffacher und Jasmin Wehlitz am Frauentag der kantonalen FDP über die Zukunft der 2. Säule.

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WIL. In Wil diskutierten die FDP-Ständeratskandidatin Karin Keller-Sutter und die Nationalratskandidatinnen Sabine Bianchi, Imelda Stadler, Susanne Vincenz-Stauffacher und Jasmin Wehlitz am Frauentag der kantonalen FDP über die Zukunft der 2. Säule.

Stabiles System bedroht

In einem Fachreferat vermittelte Donald Desax von den Helvetia Versicherungen zuerst einen Überblick über das 3-Säulen-System in der Schweiz, welches krisenresistenter sei als die Vorsorgesysteme im Ausland. Er sieht allerdings auch auf unsere berufliche Vorsorge, die 2. Säule, Probleme zukommen, wenn Ende Jahr viele Pensionskassen als Folge der Turbulenzen an den Finanzmärkten eine Unterdeckung aufweisen werden.

Mit 3-Säulen-System sichern

In der Diskussion zeigten Karin Keller-Sutter und die Nationalratskandidatinnen Verständnis für die kritische Haltung gegenüber einem Leistungsabbau, forderten aber, dass auch die Kinder und Enkel noch in den Genuss einer Rente kommen sollten. Die Ablehnung einer Änderung des Umwandlungssatzes durch den Souverän führten sie auf die mangelnde Transparenz im Vorfeld zur Abstimmung zurück.

Eine Umverteilung von der 2. in die 1. Säule lehnten alle einhellig ab. Die Vertreterin der Jungfreisinnigen führte das mangelnde Interesse seitens der Jungen darauf zurück, dass die Altersvorsorge zu weit weg sei und die Jungen oft schon gar nicht mehr daran glaubten, aus dem System überhaupt noch eine Rente zu erhalten. (red.)

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