FDP diskutiert Zukunft der Hochschulen

Die Hochschulen im Kanton St. Gallen verursachen beträchtliche Kosten, erzielen aber auch eine hohe Wertschöpfung. Das ist eine Erkenntnis der Klausurtagung der FDP-Kantonsratsfraktion in Wildhaus.

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WILDHAUS. Im Zentrum der Klausurtagung in Wildhaus standen die Universität sowie die Fachhochschule St. Gallen/Fachhochschule Ostschweiz – deren aktueller Stand, die künftigen Herausforderungen sowie der mittelfristige Handlungsbedarf. «Wir sollten in diesem Zusammenhang von einer Kosten- zu einer Investitionssichtweise gelangen», sagte Sebastian Wörwag, Rektor der Fachhochschule St. Gallen, an der Tagung. Um im internationalen beziehungsweise interkantonalen Wettbewerb bestehen zu können, wünscht sich auch Thomas Bieger, Rektor der Universität St. Gallen, mehr Autonomie.

In der Podiumsdiskussion mit Mathias Gabathuler und Stephan Wurster, Rektoren der Kantonsschulen am Brühl St. Gallen beziehungsweise Sargans, wurde der Themenfokus erweitert. Ausgehend von FDP-Bildungspapier wurden die gegenseitigen Erwartungen der Schulträger, das Spannungsfeld zwischen dualem Bildungssystem und einer tiefen Maturitätsquote sowie die Durchlässigkeit der einzelnen Ausbildungswege diskutiert.

Laut Regierungspräsident und Bildungschef Stefan Kölliker hat der Kanton aufgrund von Kostenüberlegungen seinerseits einen regen Bedarf nach Mitsprache, während Bauchef Willi Haag auf Mietlösungen verwies, mit denen einzelne Schulträger ihre Platzprobleme lösen müssten. (red.)