FCSG-MISERE: Hüppi rät Fröhlich zum Rücktritt

ST.GALLEN. FCSG-Präsident Michael Hüppi rät seinem Vorgänger Dieter Fröhlich zum Rücktritt aus dem Verwaltungsrat der Betriebs AG. «Um den Druck zu verringern», wie Hüppi meint.

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Michael Hüppi (Bild: Urs Bucher)

Michael Hüppi (Bild: Urs Bucher)

An der Medienkonferenz der Stadiongesellschaften vom Dienstag wurden zwar die Zahlen bekannt gegeben. Über personelle Konsequenzen in den verschiedenen Verwaltungsräten jedoch wurde nicht gesprochen. Nun aber hat sich Michael Hüppi, Präsident des Verwaltungsrates der FC St.Gallen AG, plötzlich doch zu Wort gemeldet. In einem Interview mit Tele Ostschweiz am Mittwochabend hat er Dieter Fröhlich, ehemaliger FCSG-Präsident und derzeitiger Betriebs-AG-Verwaltungsrat, zum Rücktritt geraten. Hüppi will seine Aussage aber nicht als Forderung verstanden wissen. «Ich hoffe, dass er zur Einsicht kommt, zurückzutreten.»

Er wolle vorausschicken, dass es im Gebälk der Gesellschaften nicht krache, so Hüppi. Es gehe nun aber daum, den Druck, der auf den Exponenten, dem Projekt «Futura» und auf der Politik laste, zu verringern. «Ein bisschen Dampf ablassen», wie Hüppi sagte. Eine Möglichkeit sei, dass Dieter Fröhlich aus freien Stücken sage, er mache das nicht mehr mit. Schliesslich sei er in den letzten Wochen massiven Anfeindungen ausgesetzt gewesen. «Entscheiden muss er das jedoch selber.»

Weitere Namen wollte Hüppi im Interview nicht nennen. Derzeit werde in aller Ruhe darüber beraten, wer in der neuen Führungsriege dabei sei, so Hüppi weiter. (sg)