FCSG-Fans haben Lokal gefunden

ST.GALLEN. Neben der «Titty Twister Bar» an der Lämmlisbrunnenstrasse dürften bald FC-St. Gallen-Fans ihr Lokal beziehen. Als Treffpunkt und Anlaufstelle für Fans soll eine Bar entstehen. Zudem sind Büros für Fanarbeiter geplant.

Ralf Streule
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Das Fanlokal zieht wohl neben der «Titty Twister Bar» ein. (Bild: Ralf Streule)

Das Fanlokal zieht wohl neben der «Titty Twister Bar» ein. (Bild: Ralf Streule)

Mehr als ein Jahr lang haben die FCSG-Fans nach einem Fanlokal in der Innenstadt gesucht. Nun ist es gefunden: an der Lämmlisbrunnenstrasse, in der Nähe der Kantonsschule am Burggraben, direkt neben der «Titty Twister Bar». Der Raum, in dem bisher ein Kleiderladen eingemietet war, soll demnächst zu einer Bar umgebaut werden.

Genossenschaft führt das Lokal

Die Bar ist gemäss Auskunft des Dachverbandes 1879 vor allem als Treffpunkt für Fans gedacht, dies über die Grenzen der einzelnen Fanclubs hinweg. Sie soll aber auch anderen Gästen zugänglich sein. Noch sei unklar, wie oft das Lokal offen sein wird. Finanziert und geführt wird das Fanlokal von der «Genossenschaft zur Förderung der Fankultur St. Gallen», die im vergangenen Jahr ins Leben gerufen wurde.

Büros für Fanarbeiter geplant

Unterstützt wurde die Genossenschaft auf der Suche nach dem Lokal aber auch vom Trägerverein für sozioprofessionelle Fanarbeit FC St. Gallen. Für die Fanarbeit sei das Lokal von grosser Bedeutung, sagt Heinz Indermaur, Direktionssekretär Soziales und Sicherheit und städtischer Vertreter im Trägerverein. Die Fanarbeiter, die ab Anfang 2012 in einem Pilotprojekt als präventive Massnahme gegen Fangewalt zum Einsatz kommen, erhielten mit dem Lokal einen eigentlichen Stützpunkt. Das Lokal könne so zur Anlaufstelle für Fans werden, welche mit den Fanarbeitern in Kontakt treten wollten. Es sei wahrscheinlich, dass im hinteren Teil des Lokals Büros für die Sozialarbeiter eingerichtet werden könnten.

Noch ist dies aber nicht definitiv. Für die Umnutzung in eine Bar brauchen die Fans eine Bewilligung von der Stadt. Noch ist das Einspracheverfahren nicht abgelaufen.