FC Steinach bleibt hart – kein Geld für Spieler

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Regula Walser im Einsatz beim Spiel des FC Steinach. (Bild: he)

Regula Walser im Einsatz beim Spiel des FC Steinach. (Bild: he)

Steinach An der Hauptversammlung der Gönnervereinigung FC Steinach 2000 konnte Präsidentin Aline Egli mit einer positiver Bilanz aufwarten. Die Rechnung 2016 hatte ein Minus von 7725 Franken ergeben, während das Vermögen auf gleicher Höhe geblieben ist. Differenzen hatten sich durch den Beginn des Geschäftsjahres am 1. Mai ergeben durch Beitragszahlungen vor Ablauf des Geschäftsjahres und der Beiträge an die Mannschaften, die infolge Zeitdifferenz im falschen Jahr verbucht wurden. Um dieses Übel zu eliminieren, wurde eine Statutenänderung vorgenommen, die die Probleme bei den Rechnungsabschlüssen eliminieren soll. Somit beginnt das Geschäftsjahr künftig am 1. Januar und endet am 31. Dezember. Der Mitgliederbeitrag bleibt für das kommende Jahr wie bisher. Änderungen erfuhr der Partnerbeitrag, der angepasst wurde.

FC-Präsident Jürg Consoni gab den Versammelten den Bericht über die Arbeit und das Geschehen im FC Steinach ab. Er erinnerte daran, dass die erste Mannschaft des FC Steinach in der Meisterschaft gut positioniert sei, man dürfte stolz sein auf das Team. «Wir spielen mit einer jungen, aber erfolgreichen Mannschaft.» Besonders betonte Consoni die Schwierigkeit des FC Steinach im Zusammenhang mit der Bezahlung von Spielern benachbarter Clubs.

Nach über 15 Jahren sagt Regula Walser adieu

«Wir haben zwei Spieler, die auf dem Absprung zu anderen Vereinen infolge Bezahlung sind. Es ist aber das Prinzip des Vorstandes des FC Steinach, dass kein Spieler bezahlt wird.» Wenn ein Spieler finanzielle Forderungen stelle, dann müsse er den Verein verlassen. «Wir leiden unter diesem Trend, wir haben viele junge Spieler, und die reagieren auf solche Angebote».

Masseurin und Betreuerin Regula Walser teilte den Gönnern des FC Steinach mit, dass sie mit dem Spiel vom 10. Juni ihre Karriere beenden werde. «Ich hatte eine schöne Zeit. Ich habe alles gemacht für ‹meine Buben›. Meine Arbeit wurde stets geschätzt.» Über fünfzehn Jahre hat sie am Spielfeldrand gestanden, hatte mit etlichen Trainern zusammengearbeitet und war stets in den Startlöchern für einen Sprint auf den Platz, wenn einer der Steinacher Spieler ihre Hilfe benötigte. Es war eine Mitteilung, die Erstaunen und Bedauern auslöste. Nicht nur die Aktiven, sondern auch die Mitglieder und Besucher der Spiele wissen, dass sie ihre Aufgabe mit viel Herzblut erledigt. (he)

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