FC Rheineck verpasst den Aufstieg

Der FC Rheineck hat die Vorgaben des Vorstandes zwar umgesetzt, den Aufstieg in die zweite Liga aber verpasst. Trainer Emilio Knecht ortet die Gründe dafür bei zwei Punktverlusten in der Hinrunde.

Remo Zollinger
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RHEINECK. Knechts Antwort auf die Frage nach den Gründen des verpassten Aufstiegs der Städtli-Elf kommt wie aus der Pistole geschossen: «In der Vorrunde, gegen Rebstein und Stella Azzurra Rorschach.» Das Spiel gegen den späteren Aufsteiger fand in der dritten Runde statt. Rheineck dominierte es, lag in Führung, verschoss einen Penalty und traf den Pfosten – um das Spiel schliesslich in der Nachspielzeit doch noch aus der Hand zu geben. Bitter war auch das letzte Hinrundenspiel gegen Stella Azzurra, wo man in der 94. Minute noch den Ausgleich kassierte und damit die Wintermeisterschaft verpasste.

Es klappte nicht alles

Knecht will aber nicht lange in diesen Wunden stochern, zeigt lieber Grösse und gratuliert Rebstein zum Aufstieg: «Rebstein hat eine sensationelle Meisterschaft gespielt.» Er stellt sich aber auch vor seine Spieler: «Es stehen nun einmal keine Roboter auf dem Feld; und den einen oder anderen schlechten Tag kann jeder haben.»

Die Form stimmt aber

Trotz des verpassten Aufstiegs darf schliesslich nicht vergessen werden, dass Rheineck eine starke Saison gespielt hat. Knechts Schützlinge wurden Zweite, gewannen in der Rückrunde acht von zehn Spielen. Der Übungsleiter attestiert der Mannschaft eine erfreuliche Entwicklung und stellt fest, dass sowohl die Physis wie auch die Siegermentalität stimmten. Zuletzt reihte Rheineck fünf Siege aneinander.

Jakobsweg statt Stapfenwies

Auf die neue Saison hin trennen sich die Wege von Emilio Knecht und dem FC Rheineck. Der Trainer gibt sein Amt weiter und tauscht die Trainerbank gegen den Jakobsweg, den er im Herbst beschreiten wird. Auf der Stapfenwies wird Rheineck indes den nächsten Anlauf in Richtung Aufstieg nehmen. Über Transfers ist bis dato – abgesehen vom Abgang von Esteban Fernandez (zu den Senioren) – nichts bekannt; auch die Bekanntgabe des neuen Übungsleiters lässt trotz hartnäckiger Gerüchte weiter auf sich warten. Der Verein setzt sich zum Ziel, die Leistungsträger und das Gros der Mannschaft zu halten.

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