Fast alle Töne getroffen

Talent und eine grosse Portion Mut waren gefordert, als am Samstag die ersten Teilnehmer von «Eintracht sucht den Musicstar» vor die Jury traten.

Stefan Feuerstein
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Christina Würth überzeugte die dreiköpfige Jury mit Gesang und Performance. (Bild: Stefan Feuerstein)

Christina Würth überzeugte die dreiköpfige Jury mit Gesang und Performance. (Bild: Stefan Feuerstein)

Talent und eine grosse Portion Mut waren gefordert, als am Samstag die ersten Teilnehmer von «Eintracht sucht den Musicstar» vor die Jury traten. Acht Sängerinnen und ein Sänger – überwiegend im Teenageralter – waren an der ersten Ausscheidung der Castingshow dabei, die von der Stadtharmonie Eintracht Rorschach organisiert wurde und in der Aula des Burghaldenschulhauses stattfand.

«Ich habe gedacht, dass sich deutlich weniger Leute anmelden würden», gestand Bettina Müller. Die ehemalige Castingshow-Teilnehmerin sass erstmals in der Jury. Sie musste unter anderem die Intonation, den Ausdruck der Stimme und den Gesamteindruck des Auftritts bewerten: «Ich finde es spannend, einmal auf der anderen Seite zu sein und hoffe, viele Stimmen zu hören, die mich packen.» Vor den Auftretenden habe sie grössten Respekt, bösartige Sprüche à la Dieter Bohlen seien nicht ihre Art.

Viel Lob von der Jury

Bereits die erste Kandidatin wusste die Jury zu begeistern, als sie ein Lied aus dem Film Burlesque sang und sich passend zum Filmthema bewegte. Sowohl das Outfit als auch der Gesang von Christina Würth erhielten viel Lob. «Du hast eine sehr gute Intonation», schwärmte Martin Casentieri, der als Ehrendirigent der Stadtharmonie ebenfalls in der Jury sass. Gute Kritiken erhielten auch die folgenden Teilnehmer. Nur wenige Töne wurden nicht getroffen, obwohl die Auftretenden dies selber teilweise anders sahen. «Ich bin zwar stolz auf meinen Auftritt, die hohen Töne waren aber nicht wirklich gut», antwortete Ümmühan Ilkisiz auf die Frage der Jury, wie sie sich selber gefunden habe.

Kritisiert wurde einzig die Gestik. Zwar hätten die Teilnehmer gesanglich brilliert, in Sachen Bühnenperformance gebe es jedoch noch Verbesserungspotenzial, erklärte Jurymitglied, Sänger und Schauspieler Patrick Doba.

Finale am Frühlingskonzert

Nach der ersten Vorausscheidung findet am 21. März eine zweite Runde statt, in der sich ebenfalls zehn Sängerinnen und Sänger der Jury stellen werden. Dann wird die Jury die Videoaufnahmen aller Auftritte nochmals auswerten und entscheiden, welche fünf Teilnehmer es ins Finale schaffen. Dieses findet im Rahmen des Frühlingskonzertes der Stadtharmonie Eintracht Rorschach am 25. April im evangelischen Kirchgemeindehaus statt. Dem Gewinner oder der Gewinnerin winkt neben einer professionellen Aufnahme in einem Tonstudio ein Auftritt mit Bettina Müller, die sich bereits auf diesen Abend freut: «Ich bin gespannt, wer es sein wird und was wir singen werden.»

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