Exporteinbussen bei St. Galler Industrie

ST.GALLEN. Die Exporte der St.Galler Firmen sind in den letzten Monaten zurückgegangen. Alle Regionen ausser dem Rheintal verzeichnen Rückgänge, am stärksten betroffen sind Rorschach und Wil, wie die St.Galler Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte.

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Gemäss den Berechnungen der Fachstelle für Statistik des Kantons St.Gallen gingen im zweiten Quartal dieses Jahres die Exporte aus dem Kanton St.Gallen gegenüber dem zweiten Quartal 2011 teuerungsbereinigt um 5,3 Prozent zurück. Am grössten sind die Einbussen im Textilbereich, aber auch bei Metallen, Chemikalien, Maschinen, Apparaten und Elektronik gingen die Exportumsätze zurück.

Von April bis Juni 2012 exportieren St.Galler Firmen Waren für 2,55 Milliarden Franken. Um 10,9 Prozent zugelegt hat der Nahrungsmittelsektor, der Bereich Fahrzeuge sogar um 21,3 Prozent.

Rund 40 Prozent der Ausfuhren aus dem Kanton St.Gallen stammen aus dem Rheintal, wo 988 Millionen Franken umgesetzt wurden. Der wichtigste Absatzmarkt für st.gallische Waren ist Deutschland.

Nach wie vor positiv bleibt die Handelsbilanz des Kantons St.Gallen: Die Exporte übertreffen die Importe um mehr als 300 Millionen Franken. (sda)