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EXPLOIT: Überraschende Medaille

An den Schweizer Meisterschaften im Badminton holen Jenjira Stadelmann und Aline Müller von St. Gallen-Appenzell die Silbermedaille im Frauendoppel.
Nicolai Kozakiewicz
Jenjira Stadelmann (links) und Aline Müller überzeugten in Morges. (Bild: Ralph Ribi)

Jenjira Stadelmann (links) und Aline Müller überzeugten in Morges. (Bild: Ralph Ribi)

Nicolai Kozakiewicz

sport@tagblatt.ch

Nachdem in den Jahren zuvor insbesondere die Männer der Badmintonvereinigung St. Gallen-Appenzell an den Schweizer Meisterschaften für Aufsehen sorgten, waren vergangenes Wochenende mit Jenjira Stadelmann und Aline Müller zwei Frauen für einen Exploit verantwortlich.

Die beiden Stammspielerinnen der Badmintonvereinigung, die ungesetzt und mit bescheidenen Erwartungen ins Turnier gestartet waren, scheiterten erst im Final gegen die an Nummer drei gesetzten Céline Burkart und Nicole Schaller.

Im Final kam die Nervosität

Die Ostschweizerinnen errangen in der ersten Runde einen pro­blemlosen Sieg in zwei Sätzen. Nach dem etwas glücklichen Dreisatzerfolg in der zweiten Runde beeindruckten Stadelmann und Müller im Halbfinal gegen die viertgesetzten Gegnerinnen und deklassierten diese gleich mit 21:17 und 21:11.

Im Final gegen die als Nummer drei gesetzten Schaller/Burkart verschenkten die nervös auftretenden Ostschweizerinnen den ersten Satz. Den zweiten Durchgang dominierten die Spielerinnen von St. Gallen-Appenzell über weite Strecken und führten zwischenzeitlich 17:13. Dann allerdings holten die späteren Siegerinnen sieben Punkte in Serie. Kurz darauf mussten Stadelmann/Müller den zweiten Satz mit 21:19 abgeben und ihren Traum vom Titel begraben.

Männer-Doppel geht leer aus

Trotz der verpassten Chance auf Gold ist die Silbermedaille letztlich eine Genugtuung für die national sowie international sehr stark aufspielenden Nachwuchstalente. Nach dem dritten Rang im vergangenen Jahr und dem jetzigen zweiten Platz gehören Stadelmann/Müller zu den Favoritinnen auf die Meisterschaft in den kommenden Jahren.

Keine Medaille gab es derweil für Thomas Heiniger und Dominik Bütikofer. Die beiden scheiterten im Doppel etwas überraschend bereits in der ersten Runde gegen die ungesetzten Julien Scheiwiller und David Orteu. Die restlichen Niederlagen erfolgten gegen jeweils stärker klassierte Gegner.

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