Exkursion ins Saurer-Museum

Arbon. Die Mitglieder der Syna-Sektion Bodensee (aus der Region St. Margrethen, Rorschach, Arbon und Romanshorn) haben das Saurer-Museum besucht. Dabei wurden viele Erinnerungen an den einst grössten Arbeitgeber in Arbon geweckt.

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Arbon. Die Mitglieder der Syna-Sektion Bodensee (aus der Region St. Margrethen, Rorschach, Arbon und Romanshorn) haben das Saurer-Museum besucht. Dabei wurden viele Erinnerungen an den einst grössten Arbeitgeber in Arbon geweckt.

Entwicklung der Stickerei

Rudolf Baer, Präsident des Oldtimer-Clubs Saurer, erzählte den Syna-Mitgliedern die Geschichte der Firma Saurer von der Gründung 1853 als Giesserei in St. Gallen bis in die Neuzeit.

Anhand der im Museum vorhandenen Maschinen konnten die Besucher die Entwicklung der Stickerei vom Rahmen für Handarbeit über die Handstickmaschine bis hin zur Schifflistickmaschine verfolgen. Die Stickerei hat die Exkursionsteilnehmer so fasziniert, dass die anderen Schätze des Museums fast zu kurz gekommen wären.

Lastwagen aus dem Jahr 2010

Die Ausstellungshalle ist schon bald zu klein, um alle Saurer -Oldtimer-Lastwagen aufzunehmen.

Die Besucher besichtigten Lastwagen aus dem Jahr 1910 bis zur Zeit, als die Firma Saurer die Produktion eingestellt hat.

Es war für die Syna-Mitglieder interessant, die Entwicklung eines Produkts zu verfolgen, welches die Welt verändert hat. Rudolf Baer wies die Museumsbesucher auf den Konstrukteur Hippolyt Saurer hin, der für die Lastwagen weltweit die besten Ideen zur Patentreife gebracht hat.

Nebst Kippern, Kohletransportern und Autobussen sind auch zahlreiche Militärfahrzeuge wieder nach Arbon zurückgekehrt.

Webmaschinen bestaunt

Zum Abschluss der Führung konnten die Syna-Mitglieder ein weiteres Saurer-Produkt bestaunen: die Webmaschinen. Auch diese werden seit fast 30 Jahren in Arbon nicht mehr hergestellt. Vom einstigen Betrieb ist heute noch die Abteilung Stickmaschinen, wo Saurer Weltmarktführer ist, in Arbon verblieben. (pd)

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