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Evangelische Kirchgemeinde kann Neubau projektieren

RorschachDas Verwaltungsgebäude als Teil des Ortsbildes mit Park und Kirche erhalten. Mindestens die Bedeutung würdigen vor allfälligem Abbruch. Wettbewerb mit Renovation als Alternative ausschreiben. Nicht noch mehr Anlässe, weil bereits beim bisherigen Angebot Mitglieder austreten. Austritte wegen Steuererhöhung vermeiden: So argumentieren drei Kirchbürger von Evangelisch Rorschach-Rorschacherberg gegen einen Neubau. Sie bleiben an der Kirchgemeindeversammlung am Sonntagmittag mit dieser Meinung weitgehend allein. 117 Kirchbürger stimmen für den von anderen Diskussionsteilnehmern unterstützten Antrag der Kirchenvorsteherschaft: Für 200000 Franken einen Ersatzbau mit zusätzlichen Begegnungsmöglichkeiten (Tagblatt vom 21. März) projektieren. Zwölf sind dagegen, zehn enthalten sich der Stimme.

Das Gebäude entspricht einem Gemeindehaus: Platz für Gespräche mit Mitgliedern und Besuchern, Sitzungszimmer, Arbeitsplätze für Pfarrer, Sozialdienst, Jugendarbeit, Mesner und Sekretariat. Kirchgemeindepräsident Heinz Schiess verweist darauf, dass Räume hinzukommen sollen für das Ziel «noch gastlichere Kirche» – auch mit einem Café. Der Neubau dürfte zwei Millionen Franken kosten, von denen die Kantonalkirche eine beiträgt – wenn der Steuerfuss für fünf Jahre auf 28 Prozent erhöht wird (bisher 26). So kostet er nicht mehr als eine Renovation des «bei Umbauten versauten 150-jährigen Baus», wie Vorsteher Roland Kern erläutert.

Präsident Heinz Schiess beleuchtete zu Beginn das sehr rege Kirchenleben und ehrte Jubilare. Kassierin Corinne Fokkens legt die Rechnung 2017 mit 17000 Franken Verlust bei 2,3 Millionen Aufwand und das Budget 2018 mit fast gleichem Aufwand und unverändertem Steuerfuss von 26 Prozent vor. Die Kirchbürger genehmigen beides gegen eine Nein-Stimme. Bei den Erneuerungswahlen für vier Jahre bestätigen sie den Präsidenten, die Vorsteher sowie die erneut kandidierenden Mitglieder von Synode und Geschäftsprüfungskommission. Aufgrund von Rücktritten wählen sie in die GPK Ernst Kugler und Felix Weber anstelle von Martin Bader und Daniel Keller und in die Synode der Kantonalkirche Katja Hausammann anstelle von Erika Müller. (fbi.)

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