Euphorie mitnehmen

Die NLA-Mannschaft von Waldkirch-St. Gallen empfängt morgen den SV Wiler-Ersigen. Anspiel im Tal der Demut ist um 19 Uhr. Gegen den Tabellendritten haben die St. Galler nichts zu verlieren.

Markus Schildknecht
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Trainer Fabian Arvidsson beobachtet Waldkirch-St. Gallen genau. (Bild: Michel Canonica)

Trainer Fabian Arvidsson beobachtet Waldkirch-St. Gallen genau. (Bild: Michel Canonica)

UNIHOCKEY. Waldkirchs morgiger Gegner Wiler-Ersigen hat ein schwieriges Wochenende hinter sich und musste gleich zwei Niederlagen einstecken. Zunächst unterlag die NLA-Mannschaft Chur mit 5:7, tags darauf setzte es im Spitzenkampf eine 7:8-Heimniederlage gegen die Grasshoppers ab. Damit rutschte das Team von Trainer Johan Schönbeck auf den dritten Rang der Tabelle ab.

Ernüchterung nach Sieg

Dafür durfte der Tabellenletzte Waldkirch-St. Gallen seinen ersten Sieg nach 60 Minuten feiern. Beim HC Rychenberg Winterthur erzielte Roman Mittelholzer rund vier Minuten vor dem Ende das Siegestor für die St. Galler. Am Sonntag folgte dann aber die Ernüchterung. Es setzte eine deutliche 2:8-Niederlage bei Floorball Köniz ab. In den ersten 40 Minuten konnten die St. Galler auch dank der ungenügenden Torausbeute der Berner mithalten, im letzten Drittel fehlte dem jungen Team von Fabian Arvidsson dann aber die Kraft.

St. Galler Kader vollständig

Waldkirch-St. Gallen möchte die kleine Euphorie vom vergangenen Sieg in Winterthur mitnehmen, muss aber ein perfektes Spiel abliefern, um Wiler-Ersigen gefährlich zu werden. Arvidsson kann morgen auf sein ganzes Kader zurückgreifen und vielleicht ist gegen den schwächelnden Favoriten mehr möglich als auch schon.